Saatgutverordnung (Deutschland)

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Basisdaten
Titel: Verordnung über den Verkehr mit Saatgut landwirtschaftlicher Arten und von Gemüsearten
Kurztitel: Saatgutverordnung
Art: Bundesrechtsverordnung
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland
Erlassen aufgrund von: Saatgutverkehrsgesetz
Rechtsmaterie: Wirtschaftsrecht
Fundstellennachweis: 7822-6-3
Ursprüngliche Fassung vom: 21. Januar 1986
Inkrafttreten am:
Neubekanntmachung vom: 8. Februar 2006
(BGBl. I S. 344)
Letzte Änderung durch: Art. 2 VO vom 18. Juli 2018
(BGBl. I S. 1214)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
31. Juli 2018
(Art. 3 VO vom 18. Juli 2018)
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Die Saatgutverordnung ist eine deutsche Verordnung. Sie wurde am 21. Januar 1986 ausgefertigt.

Sie setzt eine Reihe von EU-Richtlinien für verschiedene Bereiche um, die die Hersteller von Saatgut betreffen. Diese sollen zukünftig in der EU-Saatgutverordnung zusammengeführt werden, deren Entwurf seit 2013 vorliegt.

Hauptpunkt der Verordnung ist die Saatgutprüfung, die sich auf Saatgut aller landwirtschaftlicher Arten außer Kartoffel und Rebe und für Saatgut von Gemüsearten bezieht, ist Anerkennung von Saatgut bevor dieses überhaupt in Verkehr gebracht werden darf. Es werden Anforderungen an Sortenechtheit und Sortenreinheit gestellt.

Sortenechtheit soll genetisch fixierte Qualitätsmerkmale garantieren.[1] Dies kann mit gendiagnostischen Methoden überprüft werden. Sortenreinheit bezieht sich auf den Anteil von Fremdsorten im Saatgut, der eine bestimmte Höchstschwelle (sortenabhängig) nicht überschreiten darf.

In Deutschland existieren 15 Anerkennungsstellen.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. z-saatgut.de
  2. ag-akst.de
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