Sadie Plant

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Sadie Plant

Sadie Plant (* 1. Januar 1964 in Birmingham, England) ist eine britische Philosophin, Kulturtheoretikerin und Autorin.[1]

Leben und Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plant erwarb ihren PhD in Philosophie im Jahr 1989 an der Universität Manchester und lehrte anschließend an der Abteilung für Cultural Studies (bis 2002 Centre for Contemporary Cultural Studies) an der Universität Birmingham, bevor sie an die Universität Warwick wechselte.[2]

1997 verließ Plant die Universität Warwick. Sie veröffentlichte verschiedene Artikel seitdem.[3]

Ihr ursprüngliches Forschungsinteresse galt der Situationistischen Internationalen, bevor sie sich den gesellschaftlichen und politischen Potenzialen von Cybertechnologien zuwandte. Ihre Veröffentlichungen in den 1990er-Jahren waren für die weitere Entwicklung des Cyberfeminismus wegweisend. Insbesondere ihr 1997 erschienenes Buch „Zeros and Ones, Digital Women and the New Technoculture“ wird in diesem Zusammenhang bis heute stark rezipiert.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Most Radical Gesture: The Situationist International in a Postmodern Age (Routledge, London/New York 1992) ISBN 0-415-06222-5
  • Zeros and Ones, Digital Women and the New Technoculture (Fourth Estate, London 1995; Doubleday, New York 1995) ISBN 0-385-48260-4
  • Writing on Drugs (Faber and Faber, London 1999; Farrar, Straus and Giroux/Picador, New York 1999) ISBN 0-571-19616-0

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sadie Plant. British Council. 2011. Abgerufen am 5. Juni 2017.
  2. Simon Reynolds: "Renegade Academia: The Cybernetic Culture Research Unit. Director's cut of unpublished feature for Lingua Franca". 1999. Abgerufen am 5. Juni 2017.
  3. Publikationen - sadie plant. Abgerufen am 15. Juli 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]