Sarah Speck

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Sarah Speck (* 1981 in Bad Oldesloe) ist eine deutsche Sozialwissenschaftlerin und Hochschullehrerin am Institut für Sozialforschung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sarah Speck studierte von 2000 bis 2006 Angewandte Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg. Sie promovierte 2012 an der Humboldt-Universität (HU) zu Berlin im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs „Geschlecht als Wissenskategorie“ mit einer Arbeit über verberuflichte Mutterschaft am Beispiel der SOS-Kinderdörfer. Von 2012 bis 2015 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität (TU) Darmstadt im DFG-Forschungsprojekt „Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist. Zum Wandel von Geschlechterbeziehungen in Familie und Paarbeziehung im Milieuvergleich“ tätig und vertrat im Anschluss daran den Lehrstuhl „Mikrosoziologie mit dem Schwerpunkt Geschlechterverhältnisse“ an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Seit 2015 ist Sarah Speck wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Geschlechterforschung, der Paar- und Familiensoziologie, des Wandels der Erwerbswelt, in der Milieuforschung und der Soziologie der Intimität.

Ihre Schwerpunkte sind Geschlechterforschung; Paar- und Familiensoziologie; Wandel der Erwerbswelt; Soziale Ungleichheit und Milieus; Soziologie der Intimität; qualitative empirische Sozialforschung (insbesondere ethnographische und hermeneutische Methoden).[1]

Sarah Speck ist Mitherausgeberin der Frankfurter Beiträge zur Soziologie und Sozialpsychologie und der Reihe Kitchen Politics – Queerfeministische Interventionen.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mit Cornelia Koppetsch: Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist. Geschlechterkonflikte in Krisenzeiten. Berlin: Suhrkamp 2015. (Edition Suhrkamp.) ISBN 978-3-51812701-8
  • Mütter ohne Grenzen. Paradoxien verberuflichter Sorgearbeit am Beispiel der SOS-Kinderdörfer. Wiesbaden: Springer 2014. (Geschlecht und Gesellschaft. 56.)

Außerdem hat sie eine Reihe von Beiträgen in Sammelwerken zu sozialwissenschaftlichen Themen verfasst, sowie zahlreiche Aufsätze in sozialwissenschaftlichen Fachzeitschriften wieWestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung und sub/urban. Zeitschrift für kritische Stadtforschung veröffentlicht.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sarah Speck, Gender Glossar, abgerufen am 13. Januar 2021