Sascha Kugler

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Sascha Alexander Kugler (* 8. Dezember 1965 in Berchtesgaden) ist ein deutscher Managementtheoretiker und Begründer der Alchimedus-Methode. Er stammt von den Forschern Franz Julius Delitzsch und Friedrich Delitzsch sowie dem Politiker und Unternehmer Friedrich Harkort ab, der wegen seiner innovativen Unternehmensführung zur Zeit der industriellen Revolution auch als „Vater des Ruhrgebiets“ bezeichnet wird.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg arbeitete Kugler als Geschäftsführer sowie als Marketing- und Vertriebsleiter. Seit 1998 ist er als Managementtheoretiker, Serial Entrepreneur, Investor sowie Fachautor mehrerer Bücher (u. a. zu Managementtheorie, Unternehmensstrategie, Marken- und General Management) tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Managementlehre und systemische Organisationsentwicklung. Das von ihm entwickelte Konzept des markensemantischen Raums ist Basis seines Alchimedus-Lizenzsystems.

Alchimedus-Methode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 2001 entwickelte Sascha Kugler die Alchimedus-Methode als Ansatz für eine Unternehmensführung, die an langfristigen und ganzheitlichen Werten ausgerichtet ist. Nach eigenen Angaben wurde er von den US-amerikanischen Autoren Jim Collins, William Edwards Deming, Lance Secretan, Napoleon Hill, dem österreichischen Nationalökonom Joseph Alois Schumpeter sowie der lösungsorientierten Coaching-Methode von Steve de Shazer beeinflusst.[1] Kuglers Ansatz versteht sich als Meta-Modell oder Open-Source-Ansatz. Aus mehr als 180 wissenschaftlichen Ansätzen hat Kugler ein Frageninventar von 3 × 20 Fragen aufgestellt. Auf der Basis dieses Fragenkatalogs werden Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Unternehmensführung abgeleitet.[2]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die von Kugler entwickelte Methode wird nach eigenen Angaben von rund 45.000 Nutzern und mehr als 620 Beratern angewendet;[3] der wissenschaftliche Beweis für den Erfolg der Methode steht aus. Kritisiert wird die Methode aus wissenschaftlicher Sicht für ihre unscharfen Fragestellungen, die keine eindeutig messbaren Ergebnisse liefern.[4]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sascha Kugler: Die Alchimedus-Methode. FLVG, Plauen 2011.
  2. Alchimedus-Website, abgerufen am 17. August 2017.
  3. Alchimedus-Website, abgerufen am 17. August 2017.
  4. Alchimedus-Website, abgerufen am 21. August 2017.