Schalentier

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Schalentiere oder Schaltiere ist eine veraltete Bezeichnung für Schalenweichtiere, einen Unterstamm der Weichtiere. Sie gehören seit der Altsteinzeit zu den Nahrungsmitteln. Ihre Schalen werden in sogenannten Køkkenmøddingern gefunden.

In der Küchensprache hat sich der Begriff jedoch erhalten. Dort werden vor allem essbare Muscheln und wasserlebende Schnecken darunter verstanden, gelegentlich auch die zu den Stachelhäutern zählenden Seeigel und Krustentiere wie Hummer oder Krabben. Küchensprachlich nicht zu den Schalentieren gezählt werden Kopffüßer wie Tintenfische und Kalmare, obwohl sie biologisch zum Stamm der Schalenweichtiere gehören.

Es gibt eine Reihe sehr traditioneller Zubereitungsweisen für Schalentiere. So werden beim New England Clam Bake beispielsweise Hummer, Mies-, Sandklaff- und Venusmuscheln sowie Krebse in einem Erdofen direkt am Strand gegart.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bee Wilson: Consider the Fork: A History of How We Cook and Eat. Penguin Books, London 2013, ISBN 978-0-141-04908-3.
  • Fische und Schalentiere, Moewig, 1988, 160 Seiten, ISBN 978-3-811874-54-1
  • Robert A. Wood, Joe Kraynak: Nahrungsmittel-Allergien für Dummies, John Wiley & Sons, Limited, 2008, 295 Seiten
  • Claudia Thiel: Der große Trias-Ratgeber Nahrungsmittelallergie: Alles über Formen, Symptome und Verlauf. Persönliche Auslöser erkennen und meiden. Allergen-Checklisten: Was ist wo drin?, Trias, 2004, 199 Seiten, ISBN 978-3-830431-41-1

Einzelbelege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bee Wilson: Consider the Fork: A History of How We Cook and Eat. Penguin Books, London 2013, ISBN 978-0-141-04908-3. S. 28.