Schallquelle

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Eine Schallquelle ist ein Objekt, das dem atmosphärischen Druck einen zusätzlichen Wechseldruck überlagert, den Schalldruck, und auf diese Weise Schallwellen erzeugt. In der Tontechnik ist eine musikalische Schallquelle ein Klangkörper, wie etwa eine Orgel, ein Streichquartett oder ein Klaviertrio.

Beispiele für Schallquellen sind Lautsprecher als elektro-akustische Wandler, Musikinstrumente bei Musikaufführungen aber auch Motoren, Stimmbänder und andere Geräuschquellen.

Schallquellen können eingeteilt werden in Nutzschallquellen (z. B. Musik) und Störschallquellen, bei denen die Schallentwicklung ein ungewollter Nebeneffekt ist (z. B. Presslufthammer oder Straßenverkehr).

Jeder Körper der in einem Übertragungsmedium schwingt ist eine Schallquelle, auch wenn der Schall nicht immer für den Menschen wahrnehmbar ist. (Infraschall und Ultraschall)

Außer realen Schallquellen können wir auch sogenannte Phantomschallquellen zwischen zwei (oder mehr) Schallquellen, meistens zwischen Lautsprechern wahrnehmen.

Mit einer ausreichend hohen Anzahl von Lautsprechern kann aber auch eine virtuelle Schallquelle erzeugt werden (Huygenssches Prinzip). Die Elementarwellen synthetisieren dabei die von der virtuellen Schallquelle ausgehende Wellenfront physikalisch. Ihr scheinbarer Ausgangspunkt ist deshalb nicht, wie bei der Phantomschallquelle, vom Standort des Zuhörers und von psychoakustischen Effekten abhängig. Wie eine reale Schallquelle wird sie immer an ihrem scheinbaren Ausgangspunkt geortet. Nach dem Prinzip der Wellenfeldsynthese kann mit solchen virtuellen Schallquellen die Akustik des Aufnahmeraumes simuliert werden.

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