Schatzamt

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Ein Schatzamt ist eine staatliche Behörde, das das Vermögen eines Staates verwaltet. Schatzämter verschuldeter Staaten verwalten die Schulden eines Staates (Staatsschulden), d. h., sie sorgen für pünktliche Zinszahlungen, Rückzahlung von Krediten bei Fälligkeit und Herausgabe neuer Staatsanleihen. Oft ist das Schatzamt eines Landes Teil des jeweiligen Finanzministeriums und damit dem jeweiligen Finanzminister unterstellt.

Deutschland, Österreich, Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übrige Länder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Schatzämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der 2009 allgemein bewusstgewordenen Staatsschuldenkrise im Euroraum finden die Aktivitäten von Schatzämtern mehr öffentliche Beachtung bzw. Berichterstattung der Medien als früher.

Ein Beispiel: Die Parlamentswahlen in Italien 2013 am 24./25. Februar ergaben ein Patt im Senat, relativ wenige Stimmen für das Bündnis von Mario Monti und unerwartet viele für das von Berlusconi. Die Aufmerksamkeit von Börsen, Finanzmarktteilnehmern und Politikern anderer Länder richtete sich darauf, zu welchen Zinssätzen das Dipartimento del Tesoro bei den Rückwärts-Versteigerungen neue italienische Staatsanleihen platzieren konnte und ob die Neuverschuldung in geplanter Höhe gelang (Näheres im Abschnitt „Reaktionen“).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]