Schloßhofbach

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Schloßhofbach
Renaturierter Schlosshofbach

Renaturierter Schlosshofbach

Daten
Gewässerkennzahl DE: 46432
Lage Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Flusssystem Weser
Abfluss über Johannisbach → Werre → Weser → Nordsee
Quelle Östlich der Universität Bielefeld
52° 1′ 59″ N, 8° 30′ 15″ O
Quellhöhe ca. 127 m ü. NN[1]
Mündung Im Bielefelder Stadtbezirk SchildescheKoordinaten: 52° 3′ 34″ N, 8° 32′ 0″ O
52° 3′ 34″ N, 8° 32′ 0″ O
Mündungshöhe ca. 87 m ü. NN[1]
Höhenunterschied ca. 40 m
Länge 3,3 km[2]
Einzugsgebiet 13,879 km²[2]

Linke Nebenflüsse Babenhausener Bach
Rechte Nebenflüsse Sudbrackbach
Durchflossene Seen Meierteich

Der Schloßhofbach ist ein rund 3,3 km langer, orografisch rechter Nebenfluss des Johannisbachs in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, der auf dem Gebiet der Stadt Bielefeld entspringt und mündet.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Quelle des Schloßhofbaches befindet sich östlich der Universität Bielefeld, der Bach fließt dann in nordöstliche Richtung ab und führt dabei weitgehend durch Parkgelände. Nach etwa 2,9 Kilometern fließt rechtsseitig der Sudbrackbach ab, der nach Durchquerung des Bultkampparks etwa 1,2 Kilometer später wieder zufließt. Nur wenige Meter nach diesem Zufluss erfolgt die linksseitige Aufnahme des Babenhausener Baches. Rund 150 Meter später mündet der Schloßhofbach dann in den Johannisbach.

Charakteristik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schloßhofbach zeigt eine unterschiedlich ausgeprägte Gewässerstruktur. Oberhalb des Bultkampparks durchfließt das Gewässer Siedlungsgebiet und zeigt sich in diesem Abschnitt in einem begradigten und kanalartigen Zustand. Im Gegensatz dazu führt der Bach im Bereich der Parkfläche nach Renaturierungsmaßnahmen gegen Ende der 1980er Jahre wieder durch ein naturnahes, mäandrierendes Bett.[3]

Schloßhofbach nahe der Straße Am Feuerholz

Gewässergüte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz der Renaturierungsmaßnahmen befindet sich die Gewässergüte des Schloßhofbaches laut einer Untersuchung im Jahr 2007 in einem kritischen Zustand. Hierzu tragen wahrscheinlich neben zahlreichen Einleitungen auch die drei im Einzugsbereich befindlichen Gewässer Schloßhofteich, Sudbrackteich und Meierteich bei.[3]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Deutsche Grundkarte 1:5000
  2. a b Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
  3. a b Auszug aus dem Bielefelder Gewässergütebericht 2008 (PDF; 2,9 MB)