Schnitzeljagd

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Eine Schnitzeljagd (manchmal auch Schnipseljagd) ist ein Geländespiel, bei dem eine Gruppe von Personen Hinweisen folgt, die von einer anderen Gruppe oder auch einem Veranstalter ausgelegt wurden, um entweder die zweite Gruppe zu treffen oder eine Belohnung an einem Zielort zu finden.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der klassischen Schnitzeljagd werden in einem geeigneten Gelände (etwa einem unübersichtlichen Areal oder einem Wald) zu Beginn die beiden Gruppen der Verstecker und der Sucher gebildet. Die Verfolgergruppe folgt im zeitlichen Abstand (etwa 15 Minuten) der ersten Gruppe und hat die Aufgabe, diese zu finden. Anhand von ausgelegten Papierschnipseln oder Sägemehl (auch Sägespäne) markiert die Versteckergruppe ihren Weg zum Ziel. Dabei darf man auch Irrwege auslegen, um die Verfolger zu täuschen. Haben die Verfolger die Verstecker eingeholt oder gefunden, ist das auf Kooperation zielende Spiel vorbei und die Seiten können getauscht werden.

Anstatt der Schnipsel können auch vereinbarte Zeichen (beschriftete Zettel, eingeritzte Pfeile, Kreidepfeile, angeordnete Steine oder Stöcke) verwendet werden.

Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schatzsuche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schnitzeljagd kann auch als sogenannte Schatzsuche gestaltet werden. Dazu hat zuvor eine Person einen Schatz versteckt. Mit Hinweisen, die meist aus einfachen Worträtseln bestehen, deren Lösung erforderlich ist, um zum nächsten Hinweis oder zum Ziel zu gelangen, werden nun alle Teilnehmer zum Ziel geführt. Diese Art von Schnitzeljagden finden meist im Freien statt und werden gerne an Kindergeburtstagen veranstaltet. Die Preise sind in der Regel Süßigkeiten oder preiswertes Spielzeug.

Kombination: Virtuell und real[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Verbindung mit dem PC ist auch eine Kombination aus virtueller und realer Schnitzeljagd denkbar. Dabei sind die Ziele auf einer Karte oder einem Plan am Bildschirm zu sehen und der genaue Standort muss in der Realität ermittelt werden. Dieser Standort kann − als Nachweis, dass man ihn gefunden hat − in Ortsbereichen eventuell nur mit der Adresse und im freien Gelände mittels GPS-Koordinaten, wie beim Geocaching, angegeben werden.

Diese sogenannten GPS Schatzsuchen benötigen nicht zwangsläufig ein GPS-Gerät, wie es bei den üblichen Schatzsuchen Bestandteil ist. Die Funktechnik in Smartphones und Tablets ermöglicht das Erfassen der Position des Handys. Wenn man die Strecke der Schatzsuche vorher per PC erstellt, werden die Koordinaten des Smartphones mit den Koordinaten der gespeicherten Orte verglichen. Dazu nutzt man die Google Maps-Funktion, vollkommen ohne eine zusätzliche Soft- oder Hardware. Somit ist es für jeden Handybenutzer möglich, diese Kombination aus virtueller und klassischer Schatzsuche zu spielen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Schnitzeljagd – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen