Schwemmebene

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Gewässerbett (im Zentrum) innerhalb der Schwemmebene des Waimakariri Rivers, Neuseeland (Teil der Canterbury Plains).
Schmale, tief eingeschnittene Schwemmebene im Red Rock Canyon State Park (Kalifornien, USA)

Eine Schwemmebene ist eine großteils flache Geländeform, welche durch die Ablagerung von Sedimenten über einen längeren Zeitraum durch einen oder mehrere Flüsse …; diese bilden wiederum die alluvialen Böden. Das Gewässerbett ist Teil des Prozesses, da es die meist kleine Fläche bildet, welche periodisch überflutet wird, die Schwemmebene hingegen wird von der größeren Fläche gebildet, über die sich die Gewässerbette über geologische Zeiträume lang bewegt haben.

Während das höher gelegene Gelände durch Verwitterung und Wasserfluss erodiert, werden die Sedimente in die Niederungen transportiert. Verschiedene Gerinne transportieren das Wasser weiter zu einem Fluss, See oder Ozean. Da bei Flutereignisse Sedimente im Gerinnebett abgelagert werden, steigt dessen Höhenniveau, dabei reduziert sich die Aufnahmekapazität an Flutwasser. Dadurch sucht das Gerinne im Laufe der Zeit Mäander bildend ein niederes Höhenniveau. Die übrig gebliebenen höheren Flächen, welche meist an den neu gebildeten Gerinnen angrenzen, werden über die Zeit durch laterale fluviale Erosion erodiert und im Falle, dass keine stabilisierende Vegetation auf diesen Flächen vorhanden ist durch Starkregen und Wind. Diese Prozesse bilden über geologische Zeiträume die Schwemmebene, ein Gebiet mit schwachen Relief, aber mit einem kleinen konstanten Gefälle.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]