Schwerathletik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Arnold Schwarzenegger, der wohl bekannteste Bodybuilder, in seiner aktiven Zeit 1974

Die Schwerathletik fasst Sportarten zusammen, in denen individuelle Muskelkraft im Vordergrund steht.

Hierzu gehören insbesondere

Ferner können dazugezählt werden

und im weiteren Sinn auch

Eine Symbiose aus Schwer- und Leichtathletik stellt

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gab es im Deutschen Reich konkurrierende Sportverbände für Schwerathletik. Ab 1938 waren in Deutschland die Sportarten der Schwerathletik (Ringen, Gewichtheben, Tauziehen, Rundgewichtsjonglieren, Jiu Jitsu/Judo, Rasenkraftsport und Kraftakrobatik) im Fachamt 6 des Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen (NSRL) zusammengefasst. Getrennt davon war Boxen im NSRL-Fachamt 7 organisiert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg organisierten sich die Schwerathleten ab 1949 in Westdeutschland im Deutschen Athleten-Bund (DAB) und in der SBZ/DDR in der Abteilung Schwerathletik des Deutschen Sportausschusses (DS). Der DAB und der DS veranstalteten bis 1955 gesamtdeutsche Meisterschaften in den Sportarten Gewichtheben, Ringen und Judo.

Seit der Auflösung des DS in der DDR 1957 und des DAB in der BRD 1972 gibt es in Deutschland keinen Sportverband, der speziell die schwerathletischen Sportarten zusammenfasst und organisatorisch wie sportpolitisch betreut.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]