Selbsthilfewerkstatt

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Eine Selbsthilfewerkstatt ist eine Werkstatt, in der ein Benutzer die Arbeit selbst erledigen kann, statt einen Fachmann zu beauftragen.

Weit verbreitet sind Auto-Selbsthilfewerkstätten, teilweise integriert in KFZ-Fachwerkstätten, und Fahrrad-Selbsthilfewerkstätten, z. B. Bikekitchens. Andere Felder sind Holz- und Schreinerarbeiten, Näharbeiten oder künstlerische Tätigkeiten. In einigen Städten werden verschiedene Angebote in einem Haus gebündelt. Zahlreiche Werkstattprojekte in Deutschland haben sich im Verbund Offener Werkstätten (VoW) zusammengeschlossen, um "gemeinsam die Idee der Eigenarbeit voranzubringen".[1]

Meistens werden Selbsthilfewerkstätten von einem oder mehreren Fachleuten betrieben, die den Benutzern Hilfe zur Selbsthilfe leisten. KFZ-Selbsthilfewerkstätten sind weit verbreitet und kommerzialisiert, oft unter dem Namenszusatz „Hobbywerkstatt“, seltener „Mietwerkstatt“. Die Werkstattnutzung ist kostenpflichtig, wird monatlich oder z. B. nach Viertelstunden abgerechnet. Je nach Ausstattung ist entweder die Werkzeugnutzung im Pauschalpreis enthalten oder es wird jedes benutzte (Spezial-)Werkzeug extra abgerechnet.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Unsere Ziele Website des Verbund Offener Werkstätten. Abgerufen am 10. September 2019.
  2. Werkstatt mieten Website Store-Anything. Abgerufen am 10. September 2019.