Seth (Comiczeichner)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Seth (2005)

Seth, bürgerlich Gregory Gallant (* 16. September 1962 in Clinton, Ontario in Kanada) ist Comicautor und -Zeichner. Auszeichnungen erhielt er für seinen Comic Eigentlich ist das Leben schön und die Buchgestaltung der Peanuts-Gesamtausgabe. Er besuchte das Ontario College of Art in Toronto und lebt derzeit in Guelph, Ontario.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Hauptthema von Seth ist das Nordamerika des vergangenen 20. Jahrhunderts. In der Erzählung Eigentlich ist das Leben schön (1996, It's a Good Life, If You Don't Weaken – Montreal: Drawn and Quarterly, zuerst erschienen als Heftserie Palookaville) schildert Seth, wie er sich mit dem Cartoonisten "Kalo", der in den 40er Jahren im Magazin The New Yorker einmalig einen Cartoon veröffentlicht hat, beschäftigt. In dieser Suche nach weiteren Zeichnungen und Lebensspuren von "Kalo" reflektiert Seth seine Sehnsucht nach der Vergangenheit.

In Clyde Fans (2004, Clyde Fans: Book One – Montreal) schildert Seth die Lebensgeschichte der Brüder Matchcard und den Niedergang der Firma Clyde Fans; sie spielt in den 50er Jahren.

Wimbledon Green (2005, Wimbledon Green – Montreal) hat die Comicsammler-Szene zum Thema. In kurzen Episoden schildert Seth die Jagd von Wimbledon Green und seinen Konkurrenten nach alten, seltenen Comicheften.

Ausgezeichnet mit dem Eisner Award wurde Seth für die Buchgestaltung der Gesamtausgabe des Comicstrips Die Peanuts, die seit 2004 von dem amerikanischen Verlag Fantagraphics Books herausgegeben werden.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eisner Award

  • Best Publication Design (The Complete Peanuts), 2005

Harvey Award

  • Special Award for Excellence in Production/Presentation (The Complete Peanuts), 2005

Ignatz Award

  • Outstanding Artist, 1997
  • Outstanding Graphic Novel or Collection (It's a Good Life If You Don't Weaken), 1997

Deutsche Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]