Sie kam aus dem All

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Fernsehserie
Titel Sie kam aus dem All
Originaltitel Spadla z oblakov
Produktionsland ČSSR
Originalsprache Slowakisch
Genre Kinder- und Jugendserie
Länge 25 Minuten
Episoden 13
Titelmusik Deti Vsemiru[2]
Produktions-
unternehmen
ČST Bratislava, Filmstudios Gottwaldov [Zlin], Filmlaboratorien Barrandov
Stab
Regie Radim Cvrček
Drehbuch Václav Pavel Borovička, František Viček
Musik Harry Macourek, Filmsinfonieorchester Prag unter Štepan Koníček
Kamera Karel Kopecký
Erstausstrahlung 25. Okt. 1978 auf ČST[1]
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
3. Juli 1982 auf DDR1

Sie kam aus dem All (orig. Spadla z oblakov) ist eine 13-teilige tschechoslowakische Kinderserie aus dem Jahr 1978. Die Handlung folgt (abgesehen vom Ende) dem gleichnamigen Roman von Václav Pavel Borovička aus dem Jahr 1967. Ein Teil der Dreharbeiten fand im Hotel FIS in Štrbské Pleso statt. Sie wurde in den 1980er-Jahren sowohl im DDR-Fernsehen als auch auf Südwest 3, WDR und im ORF ausgestrahlt.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Figuren
Figur Darsteller Deutscher Sprecher
Majka Zuzana Pravňanská Jeanine Aris
Karol Matej Landl René Berger
Katka Svetlana Majbová Julia Hoffmann
Slavo Ľubor Čajka Ulf Franke
Babka Mária Hájková Hanna Rieger
Valko František Zvarík
Emil/
Lunochod
Petr Scholtz Eric Steinmann
Fero Pavol Lazar Wolfram Wiener
Igor Roman Kudrna Marek Friedrich
Doktor Václav Babka Harry Küster
Kvašňák Ján Kramár
Dedič Karol Polák
Jurko Michal Suchánek Stefan Daenicke

In der (fiktiven) slowakischen Kleinstadt Čabovce am Fuß der Hohen Tatra sind Ferien. Ein paar Kinder, die sich eine Rakete bauen wollen, entdecken ein sonderbares Mädchen namens Majka. Das Mädchen kommt vom Planeten Gurun und will das Leben auf der Erde erforschen und in ihrer Heimat darüber berichten. Sie hat geheimnisvolle Kräfte und kann fliegen, über Wasser laufen, schwere Dinge heben und Gegenstände duplizieren. Majka muss sich immer mal wieder mittels radioaktiver Stabilisatoren aufladen. Als auch die Leute aus der Stadt das Mädchen kennenlernen, wird sie zu einer lokalen Berühmtheit und sorgt für allerhand Aufsehen. Sie unternimmt mit ihren neuen Freunden mehrere Abenteuer, z. B. indem sie mit der selbstgebauten Rakete nach Prag fliegen. Sie zieht auch geldgierige Gangster an, die versuchen, sie zu entführen.

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

# Titel Originaltitel dt. Premiere
1 Die Erscheinung Zjavenie 3. Juli 1982
2 Das schwebende Mädchen Lietač 10. Juli 1982
3 Das Brautkleid Svadobné šaty 17. Juli 1982
4 Der Überfall Prepad 24. Juli 1982
5 Das Bankett Banket 31. Juli 1982
6 Vater erledigt das Otec to zariadi 7. Aug. 1982
7 Der Sekretär Tajomník 14. Aug. 1982
8 Der rätselhafte Fremde Záhadný cudzinec 21. Aug. 1982
9 Operation Löwenzahn Operácia Púpava 28. Aug. 1982
10 Ausflug per Rakete Výlet raketou 4. Sep. 1982
11 Die Entführung Únos 11. Sep. 1982
12 Die Schießbude Strelnica 18. Sep. 1982
13 Der Abschied Rozlúčka 25. Sep. 1982

Die komplette Serie erschien im Dezember 2014 bei Pidax auf zwei DVDs. In der deutschen Fassung des MDR sind mehrere Minuten aus der Originalfassung nicht enthalten.[3]

Neuauflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maika – Das Mädchen von einem anderen Planeten ist eine vietnamesische Version des Films unter der Regie von Hàm Trần. Der 2022 von BHD produzierte Film ist das erste Science-Fiction-Werk für Kinder in Vietnam.

Die Geschichte von Maika (Chu Diệp Anh) dreht sich um die Figur Hung (Lại Trường Phú), einen Jungen, der unter Einsamkeit leidet, nachdem er seine Mutter und seinen besten Freund verloren hat, der plötzlich an einen anderen Ort ziehen muss. Ein Wunder geschieht, als Hung plötzlich ein abgestürztes Raumschiff entdeckt und das außerirdische Mädchen Maika trifft. Maika hat nicht nur ein hübsches Aussehen, sondern auch magische Superkräfte und ein wenig Unschuld, was die auf der Erde geltenden Gepflogenheiten betriftt. Gemeinsam begibt sich das Duo auf ein aufregendes Abenteuer voller Freude an Freundschaft, Familie und Mitgefühl..[4]

Weiterführende Informationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur

Weblinks

Belege

  1. Spadla z oblakov - TheTVDB.com. Abgerufen am 21. Juli 2022.
  2. Fernsehserie: Sie kam aus dem All (Spadla z oblakov) (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) abgerufen am 3. Oktober 2014
  3. http://arabellaundco.forumprofi.de/tschechische-serien-f3/sie-kam-aus-dem-all-t23-s10.html#p369 Schnittliste mit Ausschnitten der entfallenen Szenen
  4. Quốc tế Thiếu nhi xem „Maika – Cô bé từ hành tinh khác“.