Siemens C25

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Siemens C25
Siemens C25

Siemens C25

Hersteller Siemens Mobile
Veröffentlichung 1999
Technische Daten
Anzeige 64 × 32 Pixel, 3x 12 alphanumerische Zeichen, monochrom
Aktuelles Betriebssystem Siemens-spezifisch

SAR-Wert

1,33 W/kg / 0,72 W/kg (D-Netz / E-Netz)

Konnektivität

Mobilfunknetze

GSM Dualband 900/1800 MHz

Akkumulator
Typ 650 mAh, 3,6 V, NiMh
Wechselbar ja
Akkulaufzeit
(laut Hersteller)
max. 100 Std.
Sprechdauer
(laut Hersteller)
max. 5 Std.
Abmessungen und Gewicht
Maße (H×B×T) 116 mm × 46 mm × 28 mm
Gewicht 130 g
Besonderheiten

20 monophone Klingeltöne

Das Siemens C25 ist ein GSM-Mobiltelefon, welches von der Firma Siemens im Jahre 1999 auf den Markt gebracht wurde. Damals erregte es ein gewisses Aufsehen, weil es als ein für das Dualband geeignetes Gerät außergewöhnlich preisgünstig war, während seine handliche Größe und sein Gewicht das Niveau der Oberklasse erreichten.[1]

Funktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das monochrome LC-Display kann 3 × 12 Zeichen darstellen. Es sind 20 monophone Klingeltöne gespeichert; ein weiterer Klingelton kann individuell durch Tastendruck komponiert werden. Der damaligen Zeit entsprechend sind keine Multimediaanwendungen wie Datenschnittstelle oder MMS-Möglichkeiten vorhanden.

Die Bedienungsanleitung gibt für den ursprünglich mitgelieferten 650 mA NiMH-Akku eine Standby-Zeit von maximal 100 Stunden oder eine Sprechzeit von maximal fünf Stunden an. Der SAR-Wert ist je nach benutztem Netz unterschiedlich und liegt bei 0,72 W/kg bei GSM 1800 (E-Netz) und 1,33 W/kg bei GSM 900 (D-Netz).[2]

Beim Verschicken von SMS ist zu beachten, dass das Mobiltelefon nicht über einen Buchstabenzähler verfügt, wie es schon damals bei verschiedenen Geräten üblich war. Ist die maximale Anzahl von 160 Zeichen erreicht, werden ohne Vorwarnung keine weiteren Zeichen angenommen. Ferner konnte das Gerät vom Händler mit einem SIM-Lock ausgestattet werden. Wird versucht, das Gerät durch Eingabe des Entsperrcodes freizuschalten, sperrt sich das Gerät im Gegensatz zu heutigen Mobiltelefonen auch bei Überschreitung der maximal zulässigen Fehlversuche nicht völlig. Die Benutzung mit der ursprünglich vorgesehenen SIM-Karte ist weiterhin möglich, eine Freischaltung für andere Karten ist dagegen nie mehr möglich.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. chip.de: Museumsreifer Asket
  2. handystrahlung.ch - Siemens

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]