Speicherorgan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Speicherorgan rsp. Reserveorgan ist bei Lebewesen (Tieren und Pflanzen) ein Bestandteil, der dazu dient, bestimmte Stoffe längere Zeit zu speichern, um sie bei Bedarf zu nutzen, oder auch sich vor Umwelteinflüssen zu schützen.

Bei Menschen und Tieren ist beispielsweise die Leber ein Speicherorgan. Auch die Haut speichert Flüssigkeit und Mineralstoffe, die sie vor Austrocknung schützen.

Bei Pflanzen kann das Speicherorgan eine Rübe, eine Zwiebel, eine Wurzelknolle, ein Rhizom oder der Wurzelstock sein. Hier steht vor allem der Schutz vor Frost im Vordergrund, damit die Pflanze den Winter überstehen kann.