Sportpistole

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Dieser Artikel befasst sich mit der Pistole als Sportgerät. Informationen zur Wettkampfdisziplin Sportpistole stehen bei Sportschießen#Pistole

Eine Sportpistole ist eine Pistole, die im Allgemeinen zum Zweck des sportlichen Wettkampfs (Sportschießen) verwendet wird.

Arten von Sportpistolen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportpistolen wurden bereits im 19. Jahrhundert entwickelt. Zu den bekannten Typen aus dieser Zeit zählt der Tesching. Später entstanden für verschiedene Disziplinen besondere Ausprägungen dieser Waffenart.

Druckluftwaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sportpistole als Druckluftwaffe (oder auch Luftdruckwaffe) wird üblicherweise als Luftpistole, kurz LuPi, bezeichnet.

Es handelt sich um eine Pistole, bei der das Projektil im Kaliber 4,5 mm (.177 cal) durch komprimierte Luft (darum Druckluft-Waffe) oder CO2-Gas angetrieben wird. Für präzises Schießen werden ausnahmslos Diabolos als Geschosse verwendet, keine Rundkugeln. Ein Diabolo wird beim Verschießen durch den Drall im Lauf in eine Eigenrotation versetzt, was eine stabile Fluglage und damit eine hohe Zielgenauigkeit ergibt.

Zum Erzeugen des notwendigen Gasdrucks verfügt die Pistole entweder über einen Pumphebel, mit dem Luft komprimiert wird, oder einen Gastank. Der Gastank ist entweder eine Pressluft-Kartusche (bis ca. 300 bar Druck, regelmäßige technische Untersuchungen sind für solche Behälter vorgeschrieben) oder eine CO2-Kapsel. Pistolen mit Gastank können mehrschüssig ausgeführt werden. Der Abzug bedient ein Ventil, welches das komprimierte Gas in den Lauf leitet und damit das Projektil verschießt.

Als Sportpistole konstruierte Feuerwaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportpistole Baikal IZH 35 M, Gebrauchspistole Glock 17 und modifizierte Glock 17 mit Reflexvisier, Brückenmontage, Magazintrichter (engl. jet funnel) und Magazingewicht

In ihrer Gestaltung weichen sie erheblich von üblichen Gebrauchspistolen ab. Auffallendste Merkmale sind in der Regel:

Auch der Abzug einer Sportpistole hat umfangreiche Verstellmöglichkeiten in Position und Lage. Weiterhin liegen die erlaubten minimalen Abzugsgewichte meist unter dennen von Gebrauchspistolen. Das Abzugsgewicht, also die Kraft die man benötigt, um den Schuss auszulösen ist ein maßgeblicher Faktor für die Präzision beim Schießen. Sie liegt z.B. bei der Freien Pistole am Rande des technisch sinnvollen von ca. 30 Gramm.

Als Sportpistole angepasste Gebrauchspistolen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

sind Gebrauchspistolen, die zum Zwecke des sportlichen Schießens modifiziert sind. Im Aussehen gleichen sie daher oft den Gebrauchspistolen von denen sie abgeleitet sind. Meist wird das Abzugsgewicht verringert. Häufig werden auch Teile zur Förderung der Präzision überarbeitet oder ausgetauscht. Auffällig sind sie oft durch:

Kaliber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es können prinzipiell viele Kaliber verwendet werden. Jedoch ist das Kaliber .22 lfB bei reinen Sportpistolen (Feuerwaffen) am stärksten verbreitet. Es wird auch olympisch geschossen.

Es gibt aber auch Wettkämpfe für Großkaliber- und Vorderladerwaffen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]