Stader Tageblatt

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Stader Tageblatt

Beschreibung Deutsche Tageszeitung
Verlag Zeitungsverlag Krause GmbH & Co. KG
Erstausgabe 1871
Erscheinungsweise Montag bis Samstag
Verkaufte Auflage 18.586 Exemplare
(IVW 4/2020, Mo–Sa)
Chefredakteur Wolfgang Stephan
Weblink www.tageblatt.de

Das Stader Tageblatt ist eine Regionalzeitung, die täglich außer sonntags in Stade (Niedersachsen) erscheint und den gesamten Landkreis Stade abdeckt. Die verkaufte Auflage beträgt 18.586 Exemplare, ein Minus von 29,6 Prozent seit 1998.[1]

Das Stader Tageblatt hat das so genannte Rheinische Format. Die Zeitung erschien erstmals 1871 und wird vom Zeitungsverlag Karl Krause GmbH & Co. KG mit Sitz in Stade herausgegeben. Eine Außenredaktion produziert in Buxtehude die Kopfausgaben Buxtehuder Tageblatt und Altländer Tageblatt. Der Mantelteil wird in einer Kooperation mit anderen kleineren Tageszeitungen des Elbe-Weser-Raumes herausgegeben und von der bei der Nordsee-Zeitung in Bremerhaven beheimateten „Redaktionsgemeinschaft Nordsee“ produziert.

Frühere Redaktionsmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlagsgebäude des Stader Tageblatts in der Glückstädter Straße

Der profilierte investigative Journalist Hans Leyendecker machte sein Volontariat beim Stader Tageblatt und schrieb dort auch Leitartikel.

Ebenfalls Volontär des Stader Tageblatts war Hermann Meyn, Dozent für Journalistik an der Universität Hamburg, ehemaliger Redakteur beim Nachrichtenmagazin Der Spiegel, Senatssprecher in Berlin und Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes.

Heinrich Ahrens (1905–1977) arbeitete ab 1927 als Redakteur für die Zeitung. Später war er Rektor der Mittelschule Stade, deren Chronik er verfasste. Er gehörte für die FDP dem Stader Stadtrat an.

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stader Tageblatt hat wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist in den vergangenen 10 Jahren um durchschnittlich 1,8 % pro Jahr gesunken. Im vergangenen Jahr hat sie um 1,2 % abgenommen.[2] Sie beträgt gegenwärtig 18.586 Exemplare.[3] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 87,5 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW (Details auf ivw.eu)
  2. laut IVW (online)
  3. laut IVW, viertes Quartal 2020, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  4. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)