Staszów

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Staszów
Wappen von Staszów
Staszów (Polen)
Staszów
Staszów
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Heiligkreuz
Powiat: Staszów
Geographische Lage: 50° 34′ N, 21° 10′ OKoordinaten: 50° 33′ 51″ N, 21° 10′ 1″ O
Einwohner: 15.338
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 28-200
Telefonvorwahl: (+48) 41
Kfz-Kennzeichen: TSZ
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DW 765 Chmielnik – Osiek, DW 757 Opatów – Stopnica, DW 764 Kielce – Polaniec
Nächster int. Flughafen: Krakau-Balice
Gmina
Gminatyp: Stadt- und Landgemeinde
Fläche: 225,86 km²
Einwohner: 26.383
(30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 117 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2612073
Verwaltung (Stand: 2014)
Bürgermeister: Leszek Kopeć
Adresse: ul. Opatowska 31
28-200 Staszów
Webpräsenz: www.staszow.pl



Das an der Czarna Staszowska gelegene Staszów ist als Stadt- und Landgemeinde (gmina) und deren Hauptort eine Kreisstadt in Polen in der Woiwodschaft Heiligkreuz etwa 53 km südöstlich von Kielce. Die Gemeinde hatte im Jahr 2006 26.492 Einwohner, ihr Hauptort 15.499 Einwohner, die Landgemeinde 10.993 Einwohner. In Staszów kreuzen sich drei Eisenbahnlinien, darunter die Breitspurbahn Linia Hutnicza Szerokotorowa.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird im Jahr 1241 erstmals erwähnt. Die dem Heiligen Bartholomäus geweihte Backsteinkirche wurde 1345 fertiggestellt. 1525 erhielt Staszów das Privileg, dreimal im Jahr einen Jahrmarkt abzuhalten. Um 1580 traten die Polnischen Brüder auf. 1718 wurde die Synagoge errichtet. 1731 kam der Ort unter die Herrschaft der Czartoryski.

1795 fiel Staszów mit der Dritten Polnischen Teilung an Österreich. 1809 kam die Stadt an das Herzogtum Warschau. 1815 fiel der Ort an das Königreich Polen. Nach Ende des Ersten Weltkriegs kam der Ort wieder zum neu entstandenen Polen. Die jüdische Gemeinde, die 1930 55 % der Bevölkerung ausmachte, fiel dem Holocaust zum Opfer; die Ermordung einer Vielzahl jüdischer Bewohner am als „Schwarzer Sonntag“ bezeichneten 8. November 1942 beschreibt der Sefer Staszów. 1944 wurde der Ort durch Bombardements zu 80 % zerstört. 1954 wurde Staszów wieder Kreisstadt.

Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panorama von Staszów Zur Gmina Staszów gehören die Ortsteile Czajków Północny, Czajków Południowy, Czernica, Dobra, Gaj Koniemłocki, Grzybów, Jasień, Koniemłoty, Kopanina, Krzczonowice, Krzywołęcz, Kurozwęki, Łaziska, Lenartowice, Łukawica, Mostki, Niemścice, Oględów, Poddębowiec, Podmaleniec, Ponik, Sielec, Smerdyna, Stefanówek, Sztombergi, Wiązownica Duża, Wiązownica Mała, Wiązownica-Kolonia, Wiśniowa, Wiśniowa Poduchowna, Wola Osowa, Wola Wiśniowska, Wólka Żabna, Zagrody und Ziemblice.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die St.-Bartholomäus-Kirche
Rathaus auf dem Marktplatz
  • Die St.-Bartholomäus-Kirche.
  • Steinhäuser am Marktplatz (Rynek) und Rathaus.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Staszów – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), archiviert vom Original am 7. Dezember 2014, abgerufen am 30. November 2014.