Stefan Schwarz (Autor)

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Stefan Schwarz (* 1965) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwarz wurde mit humorigen Kolumnen und Satire-Romanen über das zeitgenössische Familienleben aus der Sicht von Männern bekannt, die unter anderem in Das Magazin veröffentlicht werden. Für die TV-Serie Sedwitz schrieb er das Drehbuch (mit dem Regisseur Paul Harather). Schwarz lebt mit Frau und Kindern in Leipzig. Sein Vater ist der Generalmajor des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) Josef Schwarz. Schwarz begann mit 18 Jahren die Ausbildung beim MfS in der Hauptverwaltung Aufklärung und studierte in Leipzig Journalistik. Als Offiziersanwärter wurde er Ende März 1990 entlassen. Als Freier Journalist arbeitete er danach unter anderem für die DAZ (Die Leipziger Andere Zeitung) und die taz. Diese druckte im Frühjahr 1991 eine Liste früherer Stasi-Offiziere. Unwissentlich enttarnte die Zeitung so ihren eigenen Mitarbeiter und entließ ihn daraufhin.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Expertengespräche : das zweite Sprechfunk-Lesebuch (Gemeinsam mit Jürgen Kuttner), Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 1996
  • Die Märker pauschal. Humoristische Darstellung der Brandenburger, Fischer: Frankfurt am Main 1999 ISBN 3-596-14385-3
  • War das jetzt schon Sex? Frauen, Familie und andere Desaster, Seitenstraßen-Verlag: Berlin 2003 ISBN 3-937088-00-8; Goldmann Tb, München 2005
  • Hüftkreisen mit Nancy, Rowohlt: Berlin 2010 ISBN 978-3-87134-674-3
  • Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut : Neue schreckliche Einzelheiten aus dem Leben eines Mannes von mittlerer Statur Seitenstraßen-Verlag: Berlin 2008
  • Die Kunst, als Mann beachtet zu werden - wie man Frauen, Kinder und die eigenen Eltern erzieht Seitenstraßen, Berlin 2005 ISBN 978-3-937088-02-0
    • Mann in Not : wie man Frauen, Kinder und die eigenen Eltern erzieht Goldmann: München 2007
  • Das wird ein bisschen wehtun, Rowohlt: Berlin 2012[2]
  • Ich höre dir zu, Schatz, Seitenstraßen-Verlag: Berlin 2011
  • Die Großrussin, Rowohlt: Berlin 2014 ISBN 978-3-87134-760-3
  • Wir sollten uns auch mal scheiden lassen, Seitenstraßen-Verlag: Berlin 2015 ISBN 978-3-937088-11-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Martin Machowecz: Der Stasi-Mann, der uns zum Lachen bringt. In: Zeitmagazin. Nr. 15, 31. März 2016, S. 28–36.
  2. Lauter Abschiede -Stefan Schwarz: "Das wird ein bißchen weh tun", Rezension von Vladimir Balzer, Deutschlandradio Kultur vom 5. Juli 2012