Steinaecker (Adelsgeschlecht)

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Wappen derer von Steinaecker
Schloss Brumby, Sachsen-Anhalt (um 1865)

Steinaecker ist der Name eines deutschen Adelsgeschlechts.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Familie stammte ursprünglich aus der Steiermark. Im Zuge der Reformation wurden die Steinaeckers protestantisch und wanderten daher in nördlichere Teile des Reichs aus.

Die drei Brüder Otto Johann, Joachim und Christoph wurden 1637 in Wien von Kaiser Ferdinand III. wegen ihrer Verdienste im Dreißigjährigen Krieg und derer ihres Vaters Dietrich beim Kampf gegen die Türken in Ungarn in den Reichsadelsstand erhoben.

Alle heute lebenden Steinaeckers stammen von Otto Johann ab. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts werden zwei Linien der Familie unterschieden, benannt nach den Gütern, auf denen sie ansässig waren: Steinaecker-Brumby (Sachsen-Anhalt) und Steinaecker-Rosenfelde (Hinterpommern, heute Rożnowo, Landgemeinde Banie). Die Linie Brumby ist seit 1963 im Mannesstamme erloschen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem blauen Schild auf grünem Boden vorne ein schroffer roter Felsen, daneben eine aufrecht stehende Gämse mit schwarzem Halsband, die mit den Vorderläufen einen blanken Degen über sich hält. Auf dem Schild ein Turnierhelm mit gelben und blauen Helmdecken, darüber eine goldene Krone. In der Krone das Vorderteil der Gämse mit dem Degen.

Bekannte Familienmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Genealogisches Handbuch des Adels. Band 68, 1978.
  • Genealogisches Handbuch des Adels. Adelslexikon. Band XIV, Seite 62, Band 131 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2003, ISBN 3-7980-0831-2
  • Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1867. Siebzehnter Jahrgang, S. 918ff.
  • Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser auf das Jahr 1873. Drei und zwanzigster Jahrgang S. 678ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]