Stella Luncke

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Stella Luncke (* 1974 in Kassel) ist eine deutsche Journalistin, Schriftstellerin und Hörspielregisseurin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stella Luncke studierte in Berlin neuere deutsche Literatur und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften. Während ihrer Studienzeit arbeitete sie bereits als freie Autorin für die Feature- und Hörspielredaktion von Deutschlandradio Kultur. Seit ihrem Abschluss schreibt und produziert sie zusammen mit Josef Maria Schäfers Stücke für verschiedene öffentlich-rechtliche Radiosender, darunter DLR, WDR, SWR, DLF und NDR.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Smalltalk erhielt Stella Luncke 2004 einen der beiden Hauptpreise im RBB-Hörspielwettbewerb „kurz und gut“. In der Jurybegründung hieß es: „Dieses überaus gelungene Stück verdient wirklich den Ehrentitel Experiment, es bricht in Neuland auf: und zwar auf die Gratwanderung zwischen Dichtung und Wahrheit.“

2009 wurde Stella Luncke mit dem 1. Preis des Kurt-Magnus-Preis ausgezeichnet. Mit dem 7.000 Euro dotierten Preis würdigte die Jury den Erfindungsreichtum in der Kategorie Feature, zum Beispiel ihre „Wurfsendungen“ in Deutschlandradio Kultur (Kurzhörspieleserien mit O-Tönen).[1] 2014 erhielt sie von der Film- und Medienstiftung NRW ein Arbeitsstipendium für ihr Hörspiel Lissy. Gemeinsam mit ihrem Autorenteampartner Schäfers gewann sie den ARD PiNball 2015 für ihr Kurzhörspiel Wo sind die bloß?.[2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele (Auswahl)
  • 2001 Fiberglas, Deutschlandradio Kultur.
  • 2004 Smalltalk, RBB.
  • 2006 Fluten, Deutschlandradio Kultur.
  • 2007 Fluchtpunkte, Deutschlandradio Kultur.
  • 2011 Wallfahrt, SWR.
  • 2011 open shell, WDR.
  • 2014 100 Jahre Smalltalk, RBB.
  • 2015 Wo sind die bloß?, Kurzhörspiel (gemeinsam mit Josef Maria Schäfers)
  • 2015: Mit Josef Maria Schäfers: Smalltalk 2 (Chillen, stillen, grillen) – Regie: Mit Josef Maria Schäfers (RBB)
Features (Auswahl)
  • 1998 Jetzt, Deutschlandradio Kultur.
  • 2004 Aerosol – Graffiti, die Ästhetik des Chaos,[3] Deutschlandradio Kultur
  • 2005 Linda im Kopf – Ein Drama an Berliner Hauswänden, RBB.
  • 2006 Ekstase, SWR.
  • 2007 Deine Welt sind die Berge – Heidi, ein Star aus Japan, WDR.
  • 2007 Der Fall M, ARD Hörspieltage 2007.
  • 2007 Es hat was mit dem Blick zu tun – Verkäufer, Diebe, Detektive, Deutschlandradio Kultur.
  • 2007 Wege und Orte 16 Wurfsendungen für Deutschlandradio Kultur.
  • 2008 Der Himmel auf Erden – Bollywood in der Schweiz, WDR.
  • 2008 Deine Welt sind die Berge ......Heidi, ein Star aus Japan Autorenproduktion für den Südwestrundfunk[4].
  • 2008 Unter Schafen – eine Passkontrolle, SWR.
  • 2010 passé – Das Newsgeschäft in Momentaufnahmen, Deutschlandradio Kultur.
  • 2011 Aliens! - Die Invasion exotischer Tiere und Pflanzen, WDR und DLF.
  • 2012 Protestieren für Fortgeschrittene – Eine Probestunde, Deutschlandradio Kultur.
  • 2013 Der Fall M – Ein Stück über ein gefundenes Diktiergerät, SWR.
  • 2014 Schluss mit dem Spießerleben – Aus dem Alltag eines Wirtschaftswunderkindes, DLF/NDR.
  • 2015: 100 Jahre – mit Josef Maria Schäfers (SWR/RBB)
Akustische Installationen (Auswahl)
  • 2005 time-lag im Rahmen von "Saray Sosyal", gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.
  • 2008 Literarische Spaziergänge im Rahmen von ‘‘Landvermesser.tv’‘ (in Zusammenarbeit mit der LiteraturWerkstatt Berlin)
  • 2012 Vorübergehend aufgenommen – Zufallskomposition zum 100. Geburtstag von John Cage Deutschlandradio Kultur Aufgeführt als Live-Installation im Haus der Kulturen der Welt, Berlin, im Rahmen von "Unmenschliche Musik".

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurt-Magnus-Preis 2009 verliehen, Preisträger kommen von DLF/DLR, DW, rbb und SWR. Abgerufen am 12. September 2014.
  2. Gewinner ARD-Hörspielpreise 2015, rbb vom 15. November 2015
  3. „Aerosol“ von Stella Luncke und Josef Maria Schäfers (Memento vom 23. Oktober 2004 im Internet Archive), hoerspielkrimi.de 23. Oktober 2004
  4. "Deine Welt sind die Berge ..." Heidi, ein Star aus Japan. Abgerufen am 12. September 2014.