Stephan Sturm

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Stephan Sturm (* 1963 in Worms) ist ein deutscher Manager und seit dem 1. Juli 2016 Vorstandsvorsitzender der Fresenius SE.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stephan Sturm studierte Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim mit dem Abschluss Diplom-Kaufmann. Seine berufliche Laufbahn begann er 1989 als Unternehmensberater bei McKinsey. Danach arbeitete er 13 Jahre in verschiedenen leitenden Positionen im Investment Banking unter anderem bei der BHF-Bank, der UBS und der CSFB.[1] Vor seinem Einstieg bei Fresenius arbeitete er als Managing Director bei Credit Suisse First Boston, zuletzt als Leiter Investmentbanking für Deutschland und Österreich. In dieser Funktion war er auch Mitglied des European Management Committees der CSFB. 2005 wurde Sturm zum Finanzvorstand (CFO) von Fresenius ernannt. In der Folge war er maßgeblich an einer Reihe von strategischen Akquisitionen beteiligt.[2] 2014 kürte ihn das Magazin Finance deshalb zum „Chief Financial Officer des Jahres 2014“.[3] Am 1. Juli 2016 übernahm er den Vorstandsvorsitz (CEO) von Fresenius und löste damit Ulf Schneider ab.[2] Unter seiner Leitung wurde die größte Übernahme der Konzerngeschichte, der Kauf des spanischen Klinikbetreibers Quirónsalud, eingeleitet.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Fresenius: Finanzvorstand Stephan Sturm löst Ulf Schneider ab - manager magazin. In: manager magazin. (manager-magazin.de [abgerufen am 6. Oktober 2016]).
  2. a b Chefwechsel bei Fresenius: Finanzchef Sturm löst überraschend Ulf Schneider ab. (handelsblatt.com [abgerufen am 6. Oktober 2016]).
  3. Stephan Sturm ist CFO des Jahres 2014 - FINANCE Magazin. In: www.finance-magazin.de. Abgerufen am 6. Oktober 2016.
  4. Firmenübernahme : Fresenius kauft spanischen Klinikbetreiber Quironsalud. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 5. September 2016, ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 6. Oktober 2016]).