Stolzalpe

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Stolzalpe (Rotte)
Ortschaft
Katastralgemeinde Stolzalpe
Stolzalpe (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Murau (MU), Steiermark
Gerichtsbezirk Murau
Pol. Gemeinde Murau
Koordinaten 47° 7′ 14″ N, 14° 10′ 43″ OKoordinaten: 47° 7′ 14″ N, 14° 10′ 43″ Of1
Höhe 1200 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 63 (1. Januar 2018)
Gebäudestand 126 (2001) f2
Fläche d. KG 11,84 km²
Postleitzahlenf0 8850, 8852f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 16050
Katastralgemeinde-Nummer 65226
Zählsprengel/ -bezirk Stolzalpe (61438 003)
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk
f0
63

BW

Stolzalpe war eine bis 31. Dezember 2014 selbständige Gemeinde mit 449 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)[1] im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Murau in der Steiermark. Mit 1. Jänner 2015 wurde sie Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark mit den vordem ebenfalls selbständigen Gemeinden Laßnitz bei Murau und Triebendorf der Gemeinde Murau angeschlossen.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stolzalpe liegt im Bezirk Murau im österreichischen Bundesland Steiermark. Der Ort gilt als einer der sonnenreichsten Orte der Steiermark.

Die Gemeinde bestand einzig aus der Katastralgemeinde Stolzalpe.

Nachbarorte und -gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An die Gemeinde Stolzalpe grenzten folgende Gemeinden (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn):

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1080 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung der Stolzalpe. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. 1920 bzw. 1924 wurden zwei "Sonnenheime" der Tuberkuloseheilstätte Stolzalpe eingerichtet. Nach dem Anschluss Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister war bis 31. Dezember 2014 Wolfgang Hager (SPÖ). Der mit 31. Dezember 2014 ebenfalls aufgelöste Gemeinderat setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen: 5 SPÖ, 3 ÖVP, 1 FPÖ


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Stolzalpe

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine wichtige wirtschaftliche Rolle spielen neben dem Tourismus das Allgemeine und Orthopädische Landeskrankenhaus Stolzalpe und die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Stolzalpe. Im Haus 2 des LKH Stolzalpe wird von der Klinik Judendorf-Straßengel GmbH ein Rehabilitationszentrum für Orthopädie und Neuroorthopädie mit Schwerpunkt in der Nachbehandlung von orthopädischen Erkrankungen und Operationen betrieben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Hager: Stolzalpe – 925 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung. Stolzalpe 2004
  • Norbert Weiss: Stolzalpe – Spital an der Sonne. Graz 2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stolzalpe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013 (Excel-Datei, 85 KB; abgerufen am 2. Mai 2015)
  2. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 5. Dezember 2013 über die Vereinigung der Stadtgemeinde Murau und der Gemeinden Laßnitz bei Murau, Stolzalpe und Triebendorf, alle politischer Bezirk Murau. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 20. Dezember 2013. Nr. 170, 37. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 712.