Studentenlizenz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Bei Studentenlizenzen oder auch Schülerlizenzen handelt es sich um spezielle Softwarelizenzen, die von den Software-Herstellern ihrer Zielgruppe aus dem Bildungsbereich vergünstigt zum Kauf angeboten werden. [1]

Softwarehersteller wie Microsoft oder Adobe Systems führen so ihre wichtigsten Produkte unter speziellen Bezeichnungen wie Student and Teacher Editions in ihrer Angebotspalette. Die Angebote richten sich insbesondere an Schüler, Studenten und Lehrer.

Hintergrund[Bearbeiten]

Ziel der Studentenlizenzen ist es, bei den Nutzern ein positives Bewusstsein für den Einsatz von legal erworbener Software im akademischen Umfeld durch Preisvorteile zwischen 5 und 100 % zu schaffen. Darüber hinaus geht es aber nicht nur darum, den Anteil der nicht-lizenzierten Produkte im Bildungsmarkt zu senken, legal erworbene Produkte bieten auch die dringend notwendigen Sicherheitsmerkmale wie Updates und Supportfunktionen.

Angeboten werden die Studentenlizenzen meist über Vertriebspartner wie Technikmärkte oder auf den Vertrieb von Produkten im Bildungsbereich spezialisierte Handelspartner der Software-Hersteller. So bot Microsoft seine Studentenlizenzen und Schulversionen lange Zeit über so genannte Authorized Education Reseller (AER) an. Mittlerweile sind die Studentenlizenzen jedoch über zum Teil herstellereigene oder auch spezielle Onlineshops erhältlich, die sich auf den Bildungsbereich spezialisiert haben.

Prüfung der Bezugsberechtigung[Bearbeiten]

Bis auf wenige Ausnahmen sind beim Kauf von Studentenlizenzen durch Schüler, Studenten oder Lehrer Nachweise zur Bezugsberechtigung zu erbringen. Als Nachweis gelten je nach Regelung der Hersteller die Einreichung oder Vorlage institutioneller E-Mail-Adressen, eines gültigen Schülerausweises, Studentenausweises oder einer Immatrikulationsbescheinigung bzw. des Nachweises über eine Tätigkeit als Dozent oder Lehrer. Dabei prüft beispielsweise das Unternehmen Adobe die Bezugsberechtigung erst nach dem Kauf seiner so genannten Student and Teacher Editions, während für den Kauf von Microsoft-Schüler- und Studentenversionen der Nachweis bereits im Vorhinein zu erbringen ist.

Nutzungsrecht[Bearbeiten]

Die Studentenlizenzen entsprechen in der Regel dem vollen Funktionsumfang der herkömmlichen Produktversionen, unterscheiden sich jedoch zum Teil in Nutzungsrechten und Lizenzbedingungen. So ist in den meisten Fällen beispielsweise die kommerzielle Nutzung nicht gestattet. Die Adobe Student and Teacher Editions bilden in diesem Rahmen die Ausnahme und dürfen bereits für erste bezahlte Aufträge verwendet werden.

Rechtlich bindend sind jeweils die Angaben in den beigelegten Endbenutzer-Lizenzverträgen (End User License Agreements, EULA).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Compendio Autorenteam: Informatik für technische Kaufleute und HWD: Grundlagen mit Beispielen, Repetitionsfragen und Antworten sowie Übungen. Compendio Bildungsmedien AG, 2009, ISBN 9783715593814, S. 49 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Rechtshinweis Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!