Sebastian Studnitzky

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Sebastian Studnitzky
Jazz Festival San-Javier 2016
Sebastian Studnitzky (2015)

Sebastian Studnitzky (* 1972 in Neuenbürg, Schwarzwald) ist ein deutscher Jazztrompeter und Jazzpianist.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studnitzky spielte ab dem vierten Lebensjahr Klavier und ab dem achten Lebensjahr auch Trompete. Er studierte die Instrumente Trompete und Klavier in der Fachrichtung Jazz & Pop an der staatlichen Hochschule für Musik Stuttgart und wechselte dann in die Vereinigten Staaten, wo er als Stipendiat ein Filmmusik-/ Commercial-Arranging-Studium am Berklee College of Music absolvierte.

Studnitzky arbeitete zunächst mit Markus Kössler als Funkbrüder. Er spielt zusammen mit den Jazzmusikern Nils Landgren, Wolfgang Haffner und Rebekka Bakken, aber auch mit Mezzoforte, Edo Zanki, Laith al Deen, Jazzanova und dem Gitarristen Dominic Miller. Studnitzky ist in verschiedenen Formationen mit eigenen Werken auf Tour (Triband / Band mit Sandie Wollasch, Michael Paucker und Tommy Baldu - Studnitzky/ Trio, Memento, KY - mit Paul Kleber, Tim Sarhan und Laurenz Karsten[1]). Memento stellt sein Klassik-Jazz Crossover Projekt für Streichquartett/Kammerorchester dar.[2]

Studnitzky ist Mitgründer und Miteigentümer des Independent Labels/Netzwerks CONTEMPLATE und der internationalen Booking-Agentur XJAZZ Booking.[3] Seit 2014 hat er als künstlerischer Leiter mit Xjazz in Berlin „ein völlig neues Konzept für ein Jazzfestival umgesetzt“.[4] 2015 gewann er den ECHO Jazz in der Kategorie "Instrumentalist/in des Jahres national Blechblasinstrumente/Brass".[5] Studnitzky ist als Professor für Trompete an den Hochschulen für Musik in Dresden sowie Berlin tätig.[6][7]

Diskografische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: Trio (Herzog Records)
  • 2010: EGIS (Herzog Records)
  • 2012: Music for Magic Places (Contemplate)
  • 2012: KY - Do Mar (Contemplate)
  • 2013: KY - The String Project (Contemplate)
  • 2015: Memento (Contemplate)
  • 2017: KY - Organic (Contemplate)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Studnitzky | KY. Abgerufen am 6. Februar 2018.
  2. Memento – Sebastian Studnitzky. Abgerufen am 7. Februar 2018 (amerikanisches Englisch).
  3. Sebastian Studnitzky Linkedin. Abgerufen im 7. Februar 2018.
  4. Nabil Atassi im Gespräch mit Sebastian Studnitzky über das Xjazz-Festival (NDR Jazz-Talk) (Memento vom 18. Mai 2015 im Internet Archive)
  5. Bundesverband Musikindustrie: ECHO Jazz 2015: Die Preisträger stehen fest. (echojazz.de [abgerufen am 6. Februar 2018]).
  6. Info – Sebastian Studnitzky. Abgerufen am 5. Februar 2018 (amerikanisches Englisch).
  7. Jazz-Institut Berlin. Abgerufen am 5. Februar 2018.