Subtyp

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Als Subtyp (wohl über engl. subtype,[1] wörtlich „Unterart“ oder auch „Nebenart“; aus lat. sub für „unter, um, gegen; unterhalb, bei“[2] und typus [aus griechisch τύπος (týpos)] zu dt. „Typus, Typ“ oder „Art“[3][4]) wird eine Untereinheit einer bestimmten Entität bezeichnet. Der Begriff findet vor allem in der Medizin und Informatik Anwendung.

Abgrenzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medizin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Medizin sind Subtypen wie folgt abgegrenzt (oder definiert):

Informatik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Informatik wird unter einem Subtyp ein Datentyp verstanden, dessen Werte überall dort eingesetzt werden können, wo auch Werte eines bestimmten anderen Datentyps, des sogenannten Supertyps (aus englisch supertype, zu dt. übergeordneter Typus oder auch Ober-/Überart), eingesetzt werden können (siehe auch Liskovsches Substitutionsprinzip und Superklasse). Ein Beispiel ist eine abgeleitete Klasse in der objektorientierten Programmierung – ein durch das Programmierkonzept der Vererbung erstellter Abkömmling einer anderen Klasse, der Basisklasse.

Einzelbelege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. subtype (englisch-deutsch) – Duden, Langenscheidt; 2015
  2. sub-, Sub-Duden, Bibliographisches Institut; 2016
  3. TypusDuden, Bibliographisches Institut; 2016
  4. TypDuden, Bibliographisches Institut; 2016