Sundermannsteine

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Sundermannsteine
Sundermannsteine

Sundermannsteine

Sundermannsteine (Niedersachsen)
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Koordinaten 52° 16′ 59,2″ N, 8° 7′ 44,3″ OKoordinaten: 52° 16′ 59,2″ N, 8° 7′ 44,3″ O
Ort Belm, Niedersachsen, Deutschland
Entstehung 3500 bis 2800 v. Chr.
Sprockhoff-Nr. 921

Die Sundermannsteine[1] mit der Sprockhoff-Nr. 921 sind eine Megalithanlage in der Gemeinde Belm im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Sie entstand zwischen 3500 und 2800 v. Chr. und ist eine Anlage der Trichterbecherkultur (TBK).

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das halbzerstörte Ganggrab liegt unweit des Belmer Baches, westlich des Hofes Sundermann und ist daher unter der Bezeichnung Sundermannsteine bekannt.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anlage besteht aus einer in Richtung Nordost-Südwest angelegten 23 Meter langen Steinkammer. Einige der südlichen Tragsteine fehlen, die Steine an der nördlichen Längsseite sind erhalten, der westliche Abschlussstein fehlt. Von den ursprünglich acht Decksteinen sind noch vier vorhanden. Die an den Enden zwei Meter breite leicht doppeltrapezförmige Emsländische Kammer erweitert sich in der Mitte bis auf 2,6 Meter. Der Zugang befindet sich in der Mitte der südlichen Längsseite. Ob die Anlage die üblichen Umwallungssteine besessen hat, lässt sich nicht mehr nachprüfen.

Georg Graf zu Münster (1776–1844) fand in der Anlage sechs Pfeilspitzen aus Feuerstein, eine Geröllkeule, eine Bernsteinscheibe und ein durchbohrtes Bronzeblech.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz (Hrsg.): Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern – Das Osnabrücker Land III, Bd. 44, Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1979, S. 27–30