Susanne Wiesinger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Susanne Wiesinger (* 20. Jahrhundert) ist eine österreichische Lehrerin, Bildungsfunktionärin und Buchautorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Susanne Wiesinger war viele Jahre als Lehrerin tätig, bevor sie einem breitem Publikum in Österreich bekannt wurde. Im Jahr 2018 wurde ihr Buch Kulturkampf im Klassenzimmer veröffentlicht, in welchem sie eine Integrations- und Werteproblematik an Wiener Schulen feststellte und thematisierte. Ihre Erstveröffentlichung erhielt große mediale Aufmerksamkeit. Wiesinger war zuvor als Volksschullehrerin und als NMS-Lehrerin in Wien-Favoriten und als Personalvertreterin der Lehrergewerkschaft am Wiener Stadtschulrat tätig gewesen. Im Februar 2019 wurde sie vom damaligen Bildungsminister Heinz Faßmann zur Ombudsfrau für Wertefragen und Kulturkonflikte berufen. Im Zuge dieser Tätigkeit verfasste sie ihr zweiten Buch Machtkampf im Ministerium, das von der Einflussnahme der Politik auf das Schulsystem handelt. Noch vor dem Erscheinen des Buches im Januar 2020 wurde ihre Tätigkeit als Ombudsfrau vorzeitig beendet.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Susanne Wiesinger, Jan Thies: Kulturkampf im Klassenzimmer: Wie der Islam die Schulen verändert. Bericht einer Lehrerin. Wien: Edition QVV 2018.
  • Susanne Wiesinger, Jan Thies: Machtkampf im Ministerium: Wie Parteipolitik unsere Schulen zerstört. Wien: Edition QVV 2020.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]