Sylabil Spill

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Der letzte weisse König
  DE 76 21.04.2017 (1 Wo.)

Sylabil Spill (bürgerlich Musitu Kumuini, * 6. Januar 1983 in Kinshasa) ist ein deutscher Rapper kongolesischer Herkunft. Er stand beim Bonner Label Kopfticker Records unter Vertrag.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sylabil Spill kam am 6. Januar 1983 in der Hauptstadt der demokratischen Republik Kongo, Kinshasa, zur Welt. 1990 zog er mit seiner Familie nach Bonn, wo er den Großteil seiner Jugend verbrachte. Unter dem Namen Freezah aka Mr. Ygor trat er ab 1996 auf Freestyle-Battles auf und kam darüber zum Texteschreiben. Wegen der hohen Anzahl von Silben in seinen Raps gab man ihm den Spitznamen „Sylabil Spill“ (engl. so viel wie "Silben-Überfluss"), den er schließlich als Künstlernamen verwendete.

Am 30. Januar 2009 veröffentlichte er sein Debütalbum Negative Energie, auf welchem 22 Tracks enthalten sind, während bei diversen Anbietern eine Tracklist mit 25 Tracks angegeben war und zum Teil auch immer noch ist. Am 24. Januar 2014 erschien sein Album Steine & Zwiebeln, das 22 Tracks enthält. Sylabil Spills Lieder sind zumeist der Stilrichtung des Battleraps zuzuordnen. Seine Texte zeichnen sich durch eine hohe Anzahl an Punchlines, ein für Rap sehr großes Vokabular und komplexe Formulierungen aus. In Rezensionen und Artikeln wird sein Rap-Stil häufig als "brachial" beschrieben. Die Beats auf seinen Alben und zahlreichen EPs sind meist dem Boombap-Stil zuzuordnen, wobei in der Regel auf Samples zurückgegriffen wird. Am 24. Juli 2016 wurde bekanntgegeben, dass er ab sofort bei Kopfticker Records, einem Label des deutschen Rappers Xatar, unter Vertrag steht.[2]

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sylabil Spill war in seiner Jugend als Leistungssportler aktiv, unter anderem war er ein erfolgreicher Leichtathlet und spielte Fußball.

In Interviews erwähnt er häufig, wie viel Wert er auf die eigentliche Kunst des Rappens legt; er kritisiert die Image- und PR-Maßnahmen anderer Rapper und lehnt es ab, in sozialen Medien Werbung für seine Veröffentlichungen zu machen. Sein häufig zitierter Leitspruch „Wackness hat keine Hautfarbe“ geht auf ein Interview aus dem Jahr 2008 zurück.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben

EPs

  • 2008: Freunde? Nein!
  • 2010: Komm nicht her. Ich töte dich.
  • 2011: Entengang (mit Twit One)
  • 2013: Roh.kalt (mit Morlockk Dilemma)
  • 2015: Okular (mit Ghanaian Stallion)
  • 2015: Fress.Orgie
  • 2018: Auf Grime

mit Huss und Hodn als Die Beleidiger

  • 2010: Beatsundreime / Stinkemu (12")
  • 2010: Die Erde ist eine Scheibe
  • 2010: Remix (EP)

Juice-Exclusives

  • 2008: Anti wack (Juice-Exclusive! auf Juice-CD #86)
  • 2009: Zeitlupe" mit Retrogott ("Juice-Exclusive" auf Juice-CD #100)
  • 2010: Scharf geguckt (Juice-Exclusive auf Juice-CD #107)
  • 2011: Bauhaus ("Juice-Exclusive" auf Juice-CD #110)
  • 2013: Handelzone ("Juice-Exclusive" auf Juice-CD #121)
  • 2014: Megatron ("Juice-Exclusive" auf Juice-CD #164)
  • 2015: Sperrholz ("Juice-Exclusive" auf Juice-CD #167)
  • 2016: Du mich auch (Juice-Exclusive auf Juice-CD #133)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sylabil Spill in den deutschen Charts
  2. XATAR - Chronik | Facebook. In: www.facebook.com. Abgerufen am 24. Juli 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]