T42 (Paralympics)

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T42 und F42 sind Startklassen der paralympischen Sportarten für Sportler in der Leichtathletik. Zugehörigkeiten von Sportlern zu den beiden Startklassen sind wie folgt skizziert:

„Oberschenkelamputierte und diesen Einschränkungen Gleichgestellte (z. B. kombinierte Arm-/Bein-Amputationen).“[1][2]

Die Startklassen T42 und F42 sind in der Praxis von den möglichen funktionellen Einschränkungen der Sportler her sehr breit gefächert, unter anderem sind darin enthalten:

  • einseitig oberschenkelamputierte Athleten
  • beidseitig oberschenkelamputierte Athleten
  • Athleten mit multiplen Amputationen, davon eine Beinamputation am Knie
  • Athleten mit einem steifen Bein (u.a. Ausfall der Beweglichkeit eines Kniegelenks)
  • weitere diesen Einschränkungen Gleichgestellte

Die Klasseneinteilung kennzeichnet den wettbewerbsrelevanten Grad der funktionellen Behinderung eines Sportlers. Leichtathleten in den Klassen T42–T47 und F42–F46 gehören zu den „Amputierten und diesen Einschränkungen Gleichgestellten“. Niedrige Klassenziffern zeigen einen höheren Grad der Beeinträchtigung an als hohe Klassenziffern.

  • T42: Startklasse für Lauf- und Sprungdisziplinen der Leichtathletik, in denen vor allem die Beinfunktionen wichtig sind,
  • F42: Startklasse für technische Disziplinen in der Leichtathletik, in denen vor allem die Armfunktionen wichtig sind (außer beim Hochsprung),
  • es wird stehend gestartet.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • dbs-npc.de – Paralympisches Klassifizierungssystem
  • bisp.de – Klassifizierungssystem der Paralympischen Sportarten online

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nationales Paralympisches Komitee Deutschland: Leitfaden paralympisches Klassifizierungssystem 2016
  2. Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp): Das Klassifizierungssystem der paralympischen Sportarten