Taqqanot

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Taqqanot (auch Takkanot) bezeichnen im Judentum Verordnungen, Vorschriften oder Einrichtungen/Institutionen, die im Laufe der Zeit eingeführt wurden, im engeren Sinne diejenigen nach Abschluss der talmudischen Periode.

Sie umfassen und regeln religiöse, moralische, soziale, Erziehungs- und Steuerfragen der jüdischen Bevölkerung, vor allem in der Diaspora, und waren und sind strafbewehrt, zum Tragen kommen dabei vor allem Geldstrafen, Bann oder Ausschluss aus der Gemeinde.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Taqqanot agunot: Bestimmungen bezüglich der verlassenen Ehefrau
  • Taqqanot des Rabbi Gerschom gegen die Polygamie
  • Taqqanot Schum: Taqqanot der „SchUM-Städte“ Speyer, Worms und Mainz

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]