The Penguins

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The Penguins
Allgemeine Informationen
Genre(s) Doo Wop, Rhythm and Blues
Gründung 1954
Auflösung 1959
Gründungsmitglieder
Cleveland Duncan
Curtis Williams
Tenorgesang
Bruce Tate (bis 1955)
Dexter Tisby
Letzte Besetzung
Leadgesang
Cleveland Duncan
Tenorgesang
Curtis Williams
Baritongesang
Randolph Jones (ab 1955)
Baritongesang
Dexter Tisby

The Penguins waren eine US-amerikanische Doo-Wop-Band der 1950er Jahre, die vor allem durch den R&B-#1-Hit Earth Angel (Will You Be Mine) bekannt wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band wurde 1954 in Los Angeles gegründet als Duncan, Williams, Tate und Tisby gemeinsam die Fremont High School besuchten. Noch im gleichen Jahr bekamen die Penguins einen Plattenvertrag bei dem Indie-Label Dootone Records und veröffentlichten Ende des Jahres ihre erste Single Hey Senorita - mit Earth Angel als B-Seite. Doch schon bald wurde deutlich, dass Earth Angel mehr Anklang fand als Hey Senorita. Anfang 1955 kam Earth Angel dann in die Single-Charts, und zwar an die Spitze der R&B- und in die Top 10 der Pop-Charts. Der Song zählt zu den erfolgreichsten Doo Wop-Titeln und wurde als Filmmusik unter anderem in Zurück in die Zukunft verwendet.

Nur kurze Zeit nach dem Erfolg von Earth Angel verließ Tate die Band und wurde durch Randolph Jones ersetzt. 1956 wechselten die Penguins zunächst zu Mercury Records und dann zu Atlantic, wo sie 1957 mit Pledge of Love, das eine #15 in den R&B-Charts machte, ihren zweiten Hit hatten. Außerdem veröffentlichten sie in diesem Jahr ihr einziges Album The Cool, Cool Penguins. 1959 zog die Band zurück nach Los Angeles und trennte sich kurze Zeit später.

Durch Duncan kam es ab den 1960er-Jahren zu einigen Reunionen der Penguins, so nahm die Band 1963 Memories of El Monte aus, das Frank Zappa und Ray Collins extra für sie geschrieben hatten. Die Single floppte jedoch, worauf sich die Band wieder trennte. Bis in das neue Jahrtausend traten die Penguins noch gelegentlich gemeinsam auf, beispielsweise für eine PBS-Fernsehshow im Jahre 1999. Leadsänger Cleveland Duncan starb am 7. November 2012 im Alter von 77 Jahren.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lynn Ellis McCutcheon: Rhythm And Blues. An Experience And Adventure In Its Origin And Development. Arlington / Virginia: R.W. Beatty Ltd, 1971, S. 199–204.
  • Jay Warner: The Billboard Book Of American Singing Groups. A History 1940-1990. New York City / New York: Billboard Books, 1992, S. 272–275.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nachruf bei der NY Daily News