The Primitives

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Dieser Artikel beschreibt die englische Indie-Pop-Band aus den 1980er Jahren; die gleichnamige britische Beatgruppe aus den 1960er Jahren, die in Italien Karriere machte, ist bei ihrem Sänger Mal beschrieben.
The Primitives
The Primitives (1988)
The Primitives (1988)
Allgemeine Informationen
Herkunft Coventry, England
Genre(s) Indie Pop, Power Pop
Gründung 1985, 2009
Auflösung 1992
Gründungsmitglieder
Keiron McDermott
Gesang, E-Gitarre
Paul Jonathan „PJ“ Court
Steve Dullaghan
Pete Tweedie

The Primitives sind eine britische Indie-Pop-Band aus dem englischen Coventry und wurden 1985 durch Keiron McDermott (Gesang), PJ Court (bürgerlicher Name Paul Jonathan Court, Gesang, Gitarre), Steve Dullaghan (Bass) und Pete Tweedie (Schlagzeug) gegründet. Keiron wurde bald durch Tracy Tracy (bürgerlicher Name Tracy Cattell, geboren in Australien) ersetzt. Die blonde Leadsängerin verhalf der Band mit ihrer markanten Stimme zu einem großen Erfolg, der aber nur von relativ kurzer Dauer war. Die Karriere der Primitives wurde unter anderem auch dadurch gefördert, als The Smiths-Sänger Morrissey sie zu einer seiner Lieblings-Bands ernannte.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Primitives tauchten Mitte der 1980er Jahre in der Independent-Szene auf und brachten einen frischen Wind und Sinn für Humor in eine Szene, die durch die grimmigen Gothic-Bands beherrscht war. Mit dem 1988 erschienenen, erfolgreichen ersten Album Lovely und dem auch in Deutschland bekannt gewordenen Stück Crash erreichen sie in Großbritannien damit die Top 5 und in den USA die Top 3.

1988 gewannen in Großbritannien Sampling, Acid House und das Produzententrio Stock Aitken Waterman mit Künstlern wie Rick Astley oder Mel & Kim stark an Bedeutung und waren nicht nur in den britischen Charts mit Hits vertreten. Genau hier setzten die Primitives an und boten als klassische Gitarrenband eine Alternative.

The Primitives veröffentlichten 1989 zwei weitere Alben (Pure und Lazy 86-88). In den frühen 1990er Jahren ging die Karriere dem Ende zu. Im Jahr 1991 brachten sie das Album Galore heraus, aber der kommerzielle Erfolg blieb aus. Als Folge des Misserfolgs trennte sich die Band 1992. Auch wenn ihre Karriere nur von kurzer Dauer war, prägten sie die wenige Jahre später als Britpop bekannt gewordene Musikbewegung.

Weitere Bands aus der sogenannten „Bubble Pop“-Szene waren Transvision Vamp und The Darling Buds, die ähnlich klangen.

Im Jahre 2009 reformierte sich die Band und veröffentlichte 2012 das Album Echoes And Rhymes.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1988 Lovely 62
(1 Wo.)
6
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1988
1989 Lazy 86-88 73
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1989
Pure 33
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1989

Weitere Veröffentlichungen:

  • 1991: Galore
  • 1994: Bombshell - The Hits & More
  • 1996: Best Of
  • 1998: Bubbling Up - BBC Sessions
  • 2001: Buzz Buzz Buzz
  • 2004: Thru the Flowers - The Anthology
  • 2005: The Best of
  • 2006: Complete Lazy Recordings
  • 2012: Echoes and Rhymes
  • 2013: Everything's Shining Bright
  • 2014: Spin-O-Rama

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1987 Stop Killing Me
Lovely
78
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1987
Thru the Flowers
Lovely
77
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1987
1988 Crash
Lovely
42
(9 Wo.)
5
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1988
Out of Reach
Lovely
25
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1988
Way Behind Me
Pure
36
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1988
1989 Sick of It
Pure
24
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1989
Secrets
Pure
49
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1989
1991 You Are the Way
Galore
58
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1991

Weitere Singles:

  • 1986: Really Stupid
  • 1987: Ocean Blue
  • 1991: Lead Me Astray
  • 2011: The Witch
  • 2012: Turn Off The Moon
  • 2013: Lose The Reason
  • 2014: Spin-O-Rama

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: The Primitives – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien