Thomas Lautwein

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Thomas Lautwein (geboren 1963 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Autor und Übersetzer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lautwein studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie in Münster, Rennes, Bonn, Paris und Freiburg. Danach war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bonn. 1994 promovierte er an der Universität Freiburg in Germanistik mit einer Arbeit über Christoph Martin Wieland.[1]

Seit 1991 Buddhist, widmete sich Lautwein von 1993 bis 2003 dem Studium und der Praxis des tibetischen Buddhismus in der Gelugpa-Tradition. Von 1999 bis 2003 war er Herausgeber der Zeitschrift Chökor – tibetischer Buddhismus im Westen und von 2003 bis 2005 Mitglied im Rat der Deutschen Buddhistischen Union.[2]

Lautwein lebt in Nürnberg, arbeitet als Übersetzer und unterrichtet Deutsch, Französisch und Latein.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hekate: Die dunkle Göttin – Geschichte & Gegenwart. Ed. Roter Drache, Rudolstadt 2009, ISBN 978-3-939459-21-7
  • Mit Loden Sherap Dagyap Rinpoche: Achtsamkeit und Versenkung: Lamrim – die tibetische Meditation. Hugendubel, Kreuzlingen/München 2001, ISBN 978-3-7205-2264-9
  • Erotik und Empfindsamkeit: C. M. Wielands "Comische Erzählungen" und die Gattungsgeschichte der europäischen Verserzählung im 17. und 18. Jahrhundert. Diss. Univ. Freiburg/Br. 1994, Lang, Frankfurt/M. u. a. 1995, ISBN 978-3-631-49078-5

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erotik und Empfindsamkeit - C.M. Wielands 'Comische Erzählungen', Verlag Peter Lang
  2. Der Autor, in: Thomas Lautwein: Hekate: Die dunkle Göttin - Geschichte & Gegenwart. Ed. Roter Drache, Rudolstadt 2009, ISBN 978-3-939459-21-7, S. 391
  3. Ernst-Robert-Curtius-Preis, NRW Literatur im Netz