Ernst-Robert-Curtius-Preis

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Der Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik ist ein seit 1984 vergebener Literaturpreis. Der Preis, der jeweils ein essayistisches Lebenswerk oder ein herausragendes Einzelwerk ehrt, ist mit 8.000 Euro dotiert.

Der gleichzeitig vergebene, mit 4.000 Euro dotierte Ernst-Robert-Curtius-Förder-Preis (seit 1986) soll jüngere Schriftsteller (unter 40 Jahren) fördern.

Beide Preise wollen den deutschsprachigen Essay, analog zum angelsächsischen und romanischen Sprachraum, auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz als eigenständige literarische Kunstform fördern und durchsetzen. Die Preisvergabe orientiert sich neben sprachlichen Kriterien an den Gedanken des Romanisten Ernst Robert Curtius sowie den Kriterien des vereinten Europas und der Völkerverständigung innerhalb und außerhalb der deutschen Sprachgrenzen.

Stifter war ursprünglich der Buchhändler und Verleger Thomas Grundmann in Bonn; 2005 und 2007 wurden die Auszeichnungen von der Thalia Holding gemeinsam mit dem Stifter verliehen. Seit 2009 ist die „Universitätsgesellschaft Bonn – Freunde, Förderer, Alumni e. V.“ Träger der Auszeichnung.

Die Auszeichnungen wurden bis 2001 jährlich, seit 2003 werden sie alle zwei Jahre in der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität durch das Bonner Stadtoberhaupt überreicht. Der Jury gehören Personen des öffentlichen Lebens, Politiker, Schriftsteller, das Bonner Stadtoberhaupt, der Rektor der Universität sowie der Stifter an.

Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemitteilung der Universität Bonn vom 5. Juni 2013.