Traugott Böhme

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen:
laut AA war Böhme von 1946-1950 nicht Archivar in West-Berlin, sondern in der Bildungsverwaltung der SBZ / DDR und 1947-53 Hochschullehrer an der HU. Was macht ihn zum Archivar und Romanisten ?
Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst.
Ehrengrab, Thuner Platz 2–4, in Berlin-Lichterfelde

Traugott Böhme (* 23. Mai 1884 in Rottleberode; † 3. Januar 1954 in Berlin) war ein deutscher Pädagoge und Archivar.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traugott Böhme war der Sohn des gleichnamigen Mittelschullehrers in Rottleberode und Stempeda und der Ida, geb. Ehrhardt. Böhme studierte ab 1902 neuere Sprachen in Berlin und wurde 1909 promoviert. 1913 wurde er als preußischer Austauschlehrer nach Nordamerika geschickt. 1913 und 1914 war er an der Columbia University in New York tätig und wurde 1919 Lehrer an der Deutschen Oberrealschule und Höheren Töchterschule in Mexiko. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er 1928 vortragender Legationsrat im Auswärtigen Amt im Referat für das deutsche Schulwesen im Ausland. 1929 heiratete er in zweiter Ehe die Malerin Ottilie Reylaender.[1] Seit 1933 war er Vorstandsmitglied des Instituts für Völkerpädagogik. 1938 wurde er im Auswärtigen Amt in den einstweiligen Ruhestand versetzt und war seit 1940 kommissarisch Lehrer am Goethe-Lyzeum in Berlin. Vom 1. März 1946 bis 31. Juli 1950 war er tätig in der Deutschen Verwaltung für Volksbildung der SBZ und im Ministerium für Volksbildung der DDR und daneben von Mai 1947 bis August 1953 als Hochschullehrer an der Humboldt Universität Berlin.

Böhme wurde 1954 auf dem Parkfriedhof Lichterfelde in Berlin-Lichterfelde beigesetzt. Die Grabstätte gehört zu den Ehrengräbern des Landes Berlin. Ottilie Reylaender starb 1965 und ruht ebenfalls dort.[2]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Spensers literarisches Nachleben bis zu Shelley. Berlin : Mayer & Müller, 1909. Promotionsschrift
  • Der Deutsche in Mexiko. Langensalza : Julius Beltz, 1929

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Maria Keipert (Red.): Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945. Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst. Band 1: Johannes Hürter: A–F. Schöningh, Paderborn u. a. 2000, ISBN 3-506-71840-1.
  • Harzer Geschlechterbuch. Band 1 = Deutsches Geschlechterbuch. Band 106. Starke, Görlitz 1939, ZDB-ID 504970-2, S. 174–175.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ottilie Reylaender, bei Galerie der Panther, abgerufen am 28. Juli 2013
  2. Ehrengrab Traugott Böhme, berlin.friedparks.de, abgerufen am 28. Juli 2013