Triisobutylphosphat

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Strukturformel
Strukturformel von Triisobutylphosphat
Allgemeines
Name Triisobutylphosphat
Andere Namen
  • TiBP
  • Phosphorsäure-tri-isobutylester
Summenformel C12H27O4P
Kurzbeschreibung

farblos bis gelbliche Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 126-71-6
EG-Nummer 204-798-3
ECHA-InfoCard 100.004.363
PubChem 31355
Wikidata Q15632813
Eigenschaften
Molare Masse 266,32 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,98 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

< −60 °C[1]

Siedepunkt

zersetzt sich bei 272 °C[1]

Dampfdruck

2 hPa (103 °C)[1]

Löslichkeit

sehr schwer in Wasser (0,26 g·l−1 bei 20 °C)[1]

Brechungsindex

1,4195[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 317​‐​412
P: 273​‐​280​‐​302+352 [1]
Toxikologische Daten

> 5000 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)[1]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Triisobutylphosphat ist ein Phosphorsäureester, der als Entschäumer verwendet wird.[3] Er ist isomer zu Tri-n-butyl-phosphat.

Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Triisobutylphosphat kann durch Umsetzung von Phosphortrichlorid und Natriumisobutylat gewonnen werden.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i Eintrag zu Triisobutylphosphat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 10. Januar 2017 (JavaScript erforderlich).
  2. Datenblatt Tri-isobutylphosphat
  3. Entschäumer von Lanxess (Memento vom 3. September 2013 im Webarchiv archive.today).
  4. Friedrich Konrad Beilstein: Beilsteins Handbuch der organischen Chemie. 1918, Verlag Edward Bros., 4. Auflage 1943, 1. Band, S. 377. Volltext