Trockenrohr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. November 2015 um 03:05 Uhr durch Leyo (Diskussion | Beiträge) (Bis-StrichMinuszeichen). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Trockenrohre ohne Befüllung.
Trockenrohr, schematische Darstellung.

Das Trockenrohr ist ein gerades, gewinkeltes oder U-förmiges Glasrohr, an einem Ende befindet sich meist ein Normschliff, das zweite Ende ist offen. Es gibt Ausführungsformen mit und ohne Hahnstopfen.[1]

Befüllung

Man befüllt das Trockenrohr zuerst mit etwas Watte, dann mit festen Trocknungsmitteln (z. B. Calciumchlorid oder Silicagel)[2] und „verschließt“ das offene Ende dann wieder mit etwas Watte.

Verwendung

Das Trockenrohr wird über den Normschliff auf Gefäße (z. B. Rundkolben) oder Apparaturen gesetzt, in denen sich feuchtigkeitsempfindliche oder hygroskopische Stoffe befinden, die gegenüber Luftfeuchtigkeit geschützt werden sollen.

Einzelnachweise

  1. Gerhard Meyendorf: Laborgeräte und Chemikalien, Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin, 1965, S. 59–60.
  2. Brockhaus ABC Chemie, VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1965, S. 1440–1441.