Twins Quartett

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Twins Quartett
Allgemeine Informationen
Genre(s) Streichquartett
Gründung 1998 in Moskau
Aktuelle Besetzung
Elena Issaenkova
2. Geige
Tatiana Issaenkova
Enena Alexeeva
Irina Smirnova

Das Twins Quartett ist ein russisches Streichquartett gegründet 1998 in Moskau.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Twins Quartett wurde 1998 am Moskauer Tschaikowskij-Konservatorium unter Professor Alexandr Galkovsky (Schostakowitsch-Quartett) gegründet und spielt seitdem in unveränderter Besetzung.

Das Quartett nahm an der 10. bis 12. Sommerakademie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien teil, wo es Meisterklassen bei Günter Pichler (Alban Berg Quartett), Norbert Brainin und Siegmund Nissel (Amadeus-Quartett), Rainer Schmidt (Hagen-Quartett), Sandor Devich und Laszlo Mezö (Bartók Quartett) und Milan Škampa (Smetana-Quartett) besuchte.

Das Twins Quartett war Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und studierte mit dem Alban Berg Quartett in Köln.[1]

2000 Auftritt des Quartetts bei den "Days of Russian Culture" im Rahmen der EXPO 2000.[2]

Im Jahre 2001 fand eine Japantournee zusammen mit dem Pianisten Alexej Lubimov statt. Weitere Auftritte bei internationalen Festivals wie dem: Moskauer Herbst, Haydn-Festival, Schönberg-Festival, Musikfestival Weingarten, Mendelssohn-Festival, Harzburger Musiktage, Maifestival Rellinger Kirche, Andernacher Musiktage auf Burg Namedy, Musikfestwoche Schloss Berleburg.

Das Twins Quartett musiziert unter anderen mit Tatjana und David Geringas, Sergio Zampetti, Karl Leister, Irina Schnittke, Marc Grauwels, Vladimir Mendelssohn, Jörg Demus, Vassily Lobanov, Peter Lang, sowie mit Luz Leskowitz und seinen Salzburger Solisten.

Das Quartett ist seit 2003 ständiger Gast bei den Salzburger Schlosskonzerten.[3]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2000 – Preisträger beim intern. Wettbewerb The Heritage of Classics in Moskau
  • 2001 – Preisträger beim intern. Schostakowitsch-Streich-Quartett-Wettbewerb
  • 2001 – Béla-Bartók-Preis
  • 2002 – Finalist im Osaka-Wettbewerb
  • 2002 – Alban-Berg-Preis
  • 2003 – Preisträger des Schubert-Wettbewerb, Graz[4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Luigi BoccheriniKonzert für Flöte und Streicher, D-Dur (Digital Media Service, 2012)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.tatiana-kozlova.de/ensembles.html?cat_id=10
  2. https://fedora.kug.ac.at/fedora/get/o:7544/bdef:Content/get
  3. Archivierte Kopie (Memento vom 1. April 2016 im Internet Archive)
  4. http://www.imago.or.at/kuenstler_IrinaSmirnova.html