Natalizumab

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Natalizumab
Masse/Länge Primärstruktur 149 kDa
Bezeichner
Externe IDs
Arzneistoffangaben
ATC-Code L04AA23
DrugBank DB00108
Wirkstoffklasse Monoklonaler Antikörper, Immunsuppressivum

Natalizumab (Handelsname Tysabri®; Hersteller Biogen) ist ein Arzneistoff, der zur Behandlung der schubförmig verlaufenden Multiplen Sklerose (MS) eingesetzt wird, wenn z. B. Beta-Interferon oder Glatirameracetat nicht geholfen haben.[1] Natalizumab ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper (Endung -zumab) und selektiver Hemmstoff für Adhäsionsmoleküle, die sich an der Oberfläche von weißen Blutzellen befinden. Es hemmt das Einwandern von weißen Blutzellen in Entzündungsherde.

Natalizumab wird auch als Integrin α4-Inhibitor bezeichnet und gehört zu den IgG4-Antikörpern.

Klinische Angaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zugelassene Anwendungsgebiete (Indikationen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tysabri ist für die krankheitsmodifizierende Monotherapie von hochaktiver, schubförmig remittierend verlaufender Multipler Sklerose (MS) bei folgenden Patientengruppen indiziert:[1]

  • Erwachsene Patienten ab 18 Jahren mit hoher Krankheitsaktivität, die nicht auf eine Behandlung mit einem Interferon beta oder Glatirameracetat angesprochen haben. Bei den Patienten sollte es während der Therapie im vorangegangenen Jahr zu mindestens einem Schub gekommen sein und sie sollten mindestens 9 T2-hyperintense Läsionen in der kranialen Magnetresonanztomographie (MRT) oder mindestens 1 Gadolinium-anreichernde Läsion aufweisen.
  • Erwachsene Patienten ab 18 Jahren mit rasch fortschreitender schubförmig remittierend verlaufender Multipler Sklerose, definiert durch 2 oder mehr Schübe mit Behinderungsprogression in einem Jahr, und mit 1 oder mehr Gadolinium-anreichernden Läsionen in der MRT des Gehirns oder mit einer signifikanten Erhöhung der T2-Läsionen im Vergleich zu einer kürzlich durchgeführten MRT.

Natalizumab darf nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln eingesetzt werden, die das Immunsystem schwächen könnten.

Die Zulassung in den USA enthält den Hinweis, Natalizumab nur bei Patienten einzusetzen, die auf eine vorherige Behandlung nicht angesprochen haben. Da diese Einschränkung in den USA jedoch nur Empfehlungscharakter hat, kann Natalizumab in den USA auch bei normal verlaufender schubförmiger MS als Ersttherapie verordnet werden.

Bei der Behandlung von akuten MS-Schüben ist Natalizumab nicht wirksam.[2]

Weitere mögliche Anwendungsgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natalizumab wurde auch als Behandlung des Morbus Crohn, einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung, untersucht.[3] Im Januar 2008 ließ die US-amerikanische Food and Drug Administration Natalizumab für die Behandlung von Morbus Crohn zu. Vor Behandlung mit Natalizumab müssen andere Therapieoptionen bereits ausgeschöpft sein.[4]

Natalizumab wurde ebenfalls bei rheumatoider Arthritis untersucht.[5] Die Ergebnisse einer Phase-II-Studie waren jedoch enttäuschend.[5][6]

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Medikament wird alle vier Wochen in einer Dosis von 300 mg verdünnt über eine Stunde intravenös infundiert. Sollte sich nach 6-monatiger Behandlung kein Behandlungserfolg zeigen, ist die Fortsetzung der Behandlung zu überdenken. Es liegen keine Anwendungsdaten über einen Zeitraum von zwei Jahren hinaus vor. Daher sollte für eine Fortsetzung der Behandlung über zwei Jahre hinaus eine erneute Nutzen-Risiko-Abwägung vorgenommen werden.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natalizumab ist ein Antikörper und hat daher keine klassischen Wechselwirkungen mit chemischen Arzneistoffen. Eine begleitende Behandlung mit anderen Arzneistoffen, die auf das Immunsystem wirken oder zur Behandlung von Krebsleiden eingesetzt werden kann das Risiko schwerer Infektionen erhöhen und ist daher – bis auf eine kurze Behandlung von MS-Schüben mit Steroiden – zu vermeiden.

Anwendung während Schwangerschaft und Stillzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natalizumab darf nicht während der Schwangerschaft verwendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich. Wenn eine Frau unter der Behandlung mit Natalizumab schwanger wird, sollte ein Absetzen der Behandlung in Erwägung gezogen werden. Es ist nicht bekannt, ob Natalizumab beim Menschen in die Muttermilch übergeht, allerdings wurde dies in Studien bei Javaneraffen beobachtet. Daher sollten Patientinnen, die Natalizumab erhalten, nicht stillen.

Besondere Patientengruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ältere Menschen
Eine Anwendung bei Patienten über 65 Jahre wird nicht empfohlen, da keine Daten über diese Patientengruppe vorliegen.
  • Kinder und Jugendliche
Natalizumab ist nicht für Kinder und Jugendliche zugelassen. Mangels Alternativen wird es aber trotzdem manchmal eingesetzt, was vor allem bei Jugendlichen zu guten Ergebnissen führt.[7]
  • Nieren- und Leberfunktionsstörungen
Es gibt keine Studien bei Patienten mit Nieren- oder Leberschädigungen. Die vorliegenden Erkenntnisse lassen jedoch vermuten, dass eine Dosisanpassung bei Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen nicht notwendig ist.

Unerwünschte Wirkungen (Nebenwirkungen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natalizumab wird allgemein gut vertragen. In einigen Fällen kann es zu Kopfschmerzen, Harnwegsinfektionen, Depressionen, leichten Atemwegsinfektionen, Müdigkeit, Glieder- und Gelenkschmerzen sowie Rachenentzündungen kommen. Sehr selten kann Natalizumab zu schweren Leberschäden führen.[8]

Progressive multifokale Leukenzephalopathie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anwendung von Natalizumab wurde mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML) in Zusammenhang gebracht.[1][9] PML ist eine durch das JC-Virus hervorgerufene opportunistische Infektion, die tödlich verlaufen oder zu einer schweren Behinderung führen kann. Aufgrund dieses erhöhten Risikos für die Entwicklung einer PML sind die Vorteile und Risiken einer Behandlung mit Tysabri nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt abzuwägen.

Der Patient muss über erste Anzeichen einer PML und deren Symptome in Kenntnis gesetzt werden. Die folgenden Risikofaktoren sind mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer PML assoziiert:

  • Vorliegen von anti-JCV-Antikörpern.
  • Behandlungsdauer, insbesondere bei langfristiger Behandlung über 2 Jahre hinaus. Die Erfahrungen bei Patienten, die Tysabri über einen Zeitraum von 4 Jahren hinaus erhielten, sind begrenzt. Daher kann das Risiko einer PML bei diesen Patienten derzeit nicht eingeschätzt werden.
  • Behandlung mit Immunsuppressiva vor der Anwendung von Tysabri.

Anti-JCV-Antikörper-positive Patienten tragen im Vergleich zu anti-JCV-Antikörper-negativen Patienten ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer PML. Vor Beginn der Behandlung mit Tysabri oder bei Patienten, die Tysabri bei unbekanntem Antikörper-Status erhalten, wird ein Test auf anti-JCV-Antikörper im Serum empfohlen. Es wird empfohlen, anti-JCV-Antikörper-negative Patienten alle 6 Monate erneut zu testen. Nach 2 Jahren Therapie müssen alle Patienten erneut über die erhöhten Risiken der Entwicklung einer PML unter Tysabri aufgeklärt werden. Für den Fall, dass Verdacht auf eine PML besteht, muss die Gabe von Tysabri so lange ausgesetzt werden, bis eine PML ausgeschlossen werden kann.

Die deutsche Arzneimittelbehörde (damals BfArm/PEI) ging 2010 von einem Risiko von 1:263 innerhalb von drei Jahren nach Therapiebeginn aus.[10] Eine retrospektive Postmarketing-Studie der Herstellerfirma mit Daten bis zum 29. Februar 2012 ergab weltweit 212 Erkrankte unter 99.551 bis maximal vier Jahre behandelten Patienten (2.1 pro 1000 = 1 pro 476), von denen zum Stichtag 46 (22 %) verstorben waren. Lediglich von 54 Patienten lagen Blutproben vor, alle hatten bereits vor Therapiebeginn nachweisbare JC-Virus-Antikörper. Daneben war das Erkrankungsrisiko deutlich erhöht, wenn bereits vorher eine immunsuppressive Therapie durchgeführt wurde und wenn die Behandlung mit Natalizumab über zwei Jahre fortgeführt wurde. Lagen alle drei Risikofaktoren vor, betrug das Erkrankungsrisiko 11,1 pro 1000 Patienten (1 pro 91). Im ersten Behandlungsjahr fanden sich vier Fälle von PML (0,04 pro 1000), im zweiten Jahr 37 Fälle (0,56 pro 1000).[11]

Sonstige opportunistische Infektionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Anwendung von Natalizumab traten auch Einzelfälle anderer opportunistischer Infektionen auf. Ein erhöhtes Risiko für andere opportunistische Infektionen kann bei Anwendung von Natalizumab derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Überempfindlichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Infusion von Natalizumab kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen, einschließlich schwerer systemischer Reaktionen. Diese Reaktionen traten gewöhnlich während der Infusion oder bis zu einer Stunde nach Infusionsende auf. Das Risiko einer Überempfindlichkeit war bei den ersten Infusionen am größten.

Neutralisierende Antikörper[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neutralisierende Antikörper gegen Natalizumab wurden bei neun Prozent der behandelten Patienten beobachtet. Bei einem Drittel dieser Patienten verschwinden die Antikörper jedoch wieder. Das Auftreten der Antikörper kann bereits nach wenigen Infusionen nachgewiesen werden und reduziert die Wirksamkeit von Natalizumab erheblich. Bei betroffenen Patienten kann es auch zu vermehrtem Auftreten von Nebenwirkungen kommen.[12][13][14]

Pharmakologische Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirkungsmechanismus (Pharmakodynamik)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natalizumab bindet an α4-Integrin und blockiert so dessen Funktion. Integrine kommen auf der Oberfläche von weißen Blutzellen (Leukozyten) und allen anderen tierischen Zellen außer roten Blutkörperchen vor. Sie ermöglichen es den weißen Blutzellen an Bindungstellen auf der Gefäßwand «anzudocken». Entzündungen im Gewebe führen zu einer Einwanderung von weißen Blutzellen. Bei Immunkrankheiten wie der MS wirken die sonst sehr nützlichen Zellen häufig zerstörerisch. Natalizumab hemmt die Wanderungsbewegung der weißen Blutzellen durch die Gefäßwand in das entzündete Gewebe hinein und schützt so die Nervenzellen vor Attacken durch fehlgeleitete zerstörerische weiße Blutzellen. Dieses Wirkprinzip kann auch mit dem Auftreten der PML in Verbindung stehen, da Natalizumab die Bewegung von weißen Blutzellen auch dann verhindert, wenn diese einen Krankheitserreger, wie z. B. das JC-Virus, bekämpfen sollen.

Aufnahme und Verteilung im Körper (Pharmakokinetik)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Gabe von 300 mg Natalizumab werden maximale Blutkonzentrationen um 110 µg/ml beobachtet. Die durchschnittlichen Konzentrationen von Natalizumab in der Dauerbehandlung schwankten zwischen 23 µg/ml und 29 µg/ml. Die mittlere Plasmahalbwertszeit liegt bei 16 Tagen. Ein Auftreten von neutralisierenden Antikörpern erhöhte die Ausscheidung von Natalizumab circa um das Dreifache.

Toxikologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet. Es gibt kein spezifisches Antidot.

Sonstige Informationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natalizumab wird aus einer Myelom-Zelllinie von Mäusen gewonnen und mittels rekombinanter Technologie humanisiert.[15]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natalizumab wurde erstmals in den 1990er Jahren gewonnen. Während der klinischen Entwicklung führte es zeitweise den vorläufigen Handelsnamen Antegren. Es wurde im November 2004 von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA auf Grundlage mehrerer kleiner Studien sowie mit den 1-Jahresdaten der Phase-III-Studien AFFIRM[12] und SENTINEL[13] für die Behandlung von Patienten mit schubförmiger MS zugelassen. Üblicherweise wurden bis dahin MS-Medikamente nur nach einer zweijährigen Prüfung zugelassen.

Natalizumab wurde dann im Februar 2005 nach nur drei Monaten vom Markt genommen, nachdem zunächst zwei, später drei PML-Fälle bekannt wurden. Zwei der Patienten verstarben; der dritte hat schwere Behinderungen erlitten. Die ersten zwei bekannt gewordenen Fälle traten bei Patienten auf, die gleichzeitig mit Natalizumab und Interferon beta-1a behandelt wurden.[16] Eine Zulassung in Europa war zu diesem Zeitpunkt noch nicht erfolgt. Nach dem Rückruf wurden mehr als 3.000 Patienten nachuntersucht. Dabei wurden keine weiteren PML-Fälle entdeckt. Im März 2006 empfahl dann ein Beratergremium der FDA die Wiederzulassung von Natalizumab. Mitte 2006 kam Natalizumab in den USA wieder auf dem Markt und wurde auch in Europa zugelassen. Die Wiederzulassung eines Medikamentes nach einer solchen Rücknahme aus Sicherheitsgründen ist selten.

Kosten und Kosten-Effektivität[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kosten für eine Behandlung mit Natalizumab liegen erheblich höher als die mit vergleichbaren Medikamenten. Nach einem HTA-Bericht des DIMDI, 2008, war Natalizumab um den Faktor 1,6 teurer als das zum Vergleich herangezogene Medikament (Beta-Interferon). Die Autoren des Berichts sehen einen ausstehenden Forschungsbedarf zur Bewertung des Kosten-Nutzen Verhältnisses.[17]

Studien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Phase-III AFFIRM Studie,[12] die zur Zulassung von Natalizumab als Monotherapie geführt hat, konnten folgende Verbesserungen gezeigt werden:

  • Die Frequenz klinischer Schübe sank um 67 %
  • Der Zeitpunkt bis zum Voranschreiten dauerhafter klinischer Behinderung konnte um 42 % verzögert werden
  • Die Summe neuer oder sich vergrößernder, T2 gewichteter Läsionen, wurde um 83 % verringert
  • Die Anzahl neuer T1 hypointenser Läsionen – sog. Black Holes die als Marker für dauerhafte Hirnschäden angesehen werden – wurde um 44 % verringert
  • Die Anzahl Gadolinium anreichernder Läsionen sank um 92 %

In zwei weiteren Studien wurden Sicherheit und Wirksamkeit von Tysabri in der Langzeittherapie untersucht:

  • STRATA (6 Jahre Beobachtungszeitraum): deutliche Schubratenreduktion und stabile bzw. verbesserte EDSS-Werte[18]
  • TYSABRI 24 PLUS (prospektiv, vorausgegangene > 24 Monate Therapie): konsistentes Sicherheitsprofil bei stabilem Behinderungsgrad (EDSS von ca. 3,5) und niedriger Schubrate (mittlere jährliche Schubrate bei 0,18 Schüben)[19]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (Fachinformation), Website der europäischen Gesundheitsbehörde (EMA), abgerufen am 24. Februar 2014 (PDF; 221 kB)
  2. O'Connor PW, Goodman A, Willmer-Hulme AJ et al. Randomized multicenter trial of natalizumab in acute MS relapses: clinical and MRI effects. Neurology 2004;62:2038-43, PMID 15184611.
  3. MacDonald JK, McDonald JW. Natalizumab for induction of remission in Crohn's disease. Cochrane Database Syst Rev 2007(1):CD006097, PMID 17253580.
  4. FDA approves TYSABRI(R) for the treatment of moderate-to-severe CROHN'S DISEASE Pressemitteilung von Biogen Idec vom 14. Januar 2008, abgerufen am 24. Februar 2014
  5. a b Natalizumab in the Treatment of Rheumatoid Arthritis in Subjects Receiving Methotrexate ClinicalTrials.gov NCT00083759, abgerufen am 24. Februar 2014
  6. Cohen S, Birbara C, Pazdur J et al. A phase 2 study of natalizumab in subjects with moderate to severe rheumatoid arthritis. ACR Annual Meeting; 10.-15. November 2006; Washington. Poster 497.
  7. Kornek B, Aboul-Enein F, Rostasy K, Milos R, Steiner I, Penzien J, Hellwig K, Pitarokoili K, Storm van's Gravesande K, Karenfort M, Blaschek A, Meyer A, Seidl R, Debelic D, Vass K, Prayer D, Kristoferitsch W, Bayas A. Natalizumab Therapy for Highly Active Pediatric Multiple Sclerosis. JAMA Neurol. 2013;():1-7. doi:10.1001/jamaneurol.2013.923
  8. Food and Drug Administration. Natalizumab (marketed as Tysabri): Serious liver injury. Drug Safety Newsletter 2008; 1:33-35. Zugegriffen am 25. März 2010.
  9. Yousry TA, Major EO, Ryschkewitsch C et al.: Evaluation of patients treated with natalizumab for progressive multifocal leukoencephalopathy, New England Journal of Medicine 2006; 354:924-33, PMID 16510746.
  10. K. Weisser, D. Mentzer, P. Volkers, B. Keller-Stanislawski: PML nach Behandlung mit Natalizumab (Tysabri®) bei Patienten mit multipler Sklerose. Bulletin zur Arzneimittelsicherheit, Ausgabe 1, 29. März 2010, S. 8–11, abgerufen am 25. Februar 2014
  11. G. Bloomgren, S. Richman, C. Hotermans, M. Subramanyam, S. Goelz, A. Natarajan, S. Lee, T. Plavina, J. V. Scanlon, A. Sandrock, C. Bozic: Risk of Natalizumab-Associated Progressive Multifocal Leukoencephalopathy, New England Journal of Medicine 2012, 366:1870–1880, PMID 22591293.
  12. a b c Polman CH, O'Connor PW, Havrdova E et al. A randomized, placebo-controlled trial of natalizumab for relapsing multiple sclerosis. N Engl J Med 2006, 354:899-910, PMID 16510744.
  13. a b Rudick RA, Stuart WH, Calabresi PA et al. Natalizumab plus interferon beta-1a for relapsing multiple sclerosis. N Engl J Med 2006, 354:911-23, PMID 16510745.
  14. Calabresi PA, Giovannoni G, Confavreux C et al. The incidence and significance of anti-natalizumab antibodies: results from AFFIRM and SENTINEL. Neurology. 2007; 69:1391-403, PMID 17761550.
  15. Leger OJ, Yednock TA, Tanner L et al. Humanization of a mouse antibody against human alpha-4 integrin: a potential therapeutic for the treatment of multiple sclerosis. Hum Antibodies 1997;8:3-16, PMID 9265500.
  16. Yousry TA, Major EO, Ryschkewitsch C et al. Evaluation of patients treated with natalizumab for progressive multifocal leukoencephalopathy. N Engl J Med 2006; 354:924-33, PMID 16510746.
  17. Interferone und Natalizumab in der Behandlung der multiplen Sklerose (MS) Health Technology Assessment (HTA) in der Bundesrepublik Deutschland (PDF; 1 MB)
  18. Richard Rudick: Six-year natalizumab safety and efficacy data from the STRATA study Poster P593 vom 29. Congress of the European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis, Copenhagen, 2013
  19. M. Mäurer, H. Wiendl, C. Heesen, A. Gass, C. Wernsdörfer, C. Wettmarshausen, V. Zingler, B.C. Kieseier: Langzeittherapie mit Natalizumab in der klinischen Routine: finale Ergebnisse der prospektiven Beobachtungsstudie Tysabri 24 plus Poster P250 vom 86. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Dresden, 2013
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