Ulrike Lubek

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Ulrike Lubek, 2016

Ulrike Lubek (* 19. Juli 1963 in Paderborn) ist seit dem 1. November 2010 Direktorin des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR).[1] Sie ist die erste Frau an der Spitze der Verwaltung des rheinischen Kommunalverbandes mit rund 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Als LVR-Direktorin ist sie gesetzliche Vertreterin des LVR. Sie ist Leiterin der Rheinischen Versorgungs- und Zusatzversorgungskassen. Die Angelegenheiten des Maßregelvollzugs und der Therapieunterbringung sind ihr in der Verantwortung als untere staatliche Verwaltungsbehörde übertragen. Lubek ist seit 2007 beim LVR tätig, wo sie als Dezernentin für den Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen in einem weitreichenden Reformprozess die neun psychiatrischen Kliniken und die orthopädische Klinik des LVR zu einem modernen Klinikverbund umstrukturierte. Ulrike Lubek ist verheiratet und lebt in Krefeld. Sie ist Mitglied der SPD.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulrike Lubek beim Festakt zum 60. Jubiläum der Landschaftsverbände am 2. Oktober 2013 in Münster

Lubek studierte von 1982 bis 1983 Wirtschaftswissenschaften an der Universität-Gesamthochschule Paderborn und war währenddessen im Pflegedienst der Westfälischen Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Paderborn tätig. 1983 nahm sie ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bielefeld und an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer auf, welches sie 1990 abschloss. Von 1991 bis 1992 war Ulrike Lubek Stipendiatin der Karl- und Veronika-Carstens-Stiftung an der Universität Bielefeld.

Im Jahr 1992 stellte sie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ein, wo sie am Nachwuchsführungskräfteprogramm teilnahm. 1994 wurde sie zur Leiterin des Referates Personalmanagement, Personalentwicklung, Aus-, Fort- und Weiterbildung ernannt. Diese Stellung behielt sie fünf Jahre lang bis 1999, als sie zur stellvertretenden Landesrätin und außerdem zur Leiterin des Referates Organisation und Entwicklung der westfälischen Kliniken und der Westfälischen Pflege- und Förderzentren ernannt wurde. Acht Jahre lang wirkte Lubek in dieser Position, ehe sie 2007 zum Landschaftsverband Rheinland wechselte, bei dem sie Landesrätin und Leiterin des Dezernates Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen wurde. Seit November 2010 ist sie Direktorin des LVR. Am 2. Mai 2018 bestätigte die Landschaftsversammlung Rheinland Frau Lubek für weitere acht Jahre im Amt.[2]

Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die LVR-Direktorin mit dem Maskottchen des LVR beim Tag der Begegnung 2012 in Xanten

Ulrike Lubek ist Mitglied im Zentral-Dombau-Verein zu Köln. Ferner ist sie Mitglied des Kuratoriums der Gold-Kraemer-Stiftung sowie weiterer kultureller und sozialer Stiftungen. Darüber hinaus ist Lubek Mitglied im Landesvorstand der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik in NRW und Mitglied im Hochschulrat der Fachhochschule Köln. Am 1. Dezember 2017 wurde Frau Lubek zur Vorsitzenden der Bundesarbeitsgemeinschaft der Höheren Kommunalverbände gewählt. Damit verbunden ist ein Sitz im Präsidium des Deutschen Landkreistages.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ulrike Lubek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landschaftsversammlung wählt Ulrike Lubek zur neuen LVR-Direktorin, Pressemitteilung des LVR vom 8. Oktober 2010
  2. Homepage des LVR: LVR-Direktorin Ulrike Lubek