Unglück

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Dieser Artikel behandelt den emotionalen Zustand des Unglücks und den Unfall. Siehe auch: Das Unglück, Brüder Grimm, bzw. Ein Unglück, Tschechow.

Unglück (auch: Pech) bezeichnet in der wortgeschichtlich älteren Bedeutung einen anhaltenden emotionalen Zustand des Unglücklichseins, es handelt sich also z. B. um anhaltenden Gram.[1] Häufiger ist Unglück ein plötzlich hereinbrechendes, schlimmes Ereignis und kann sich auf einen Unfall oder eine Katastrophe beziehen.

Näheres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Formen des Unglücks auf einer Beweinung Christi von Giotto (entstanden 1304–1306)

Das Unglück ist keine Erkrankung, sondern die Folge eines konkreten Ereignisses (etwa einer Ehescheidung) oder eines Zustands (etwa eines Siechtums) oder einer enttäuschten Erwartung. Hierauf beziehen sich die Bezeichnungen „dies Unglück hat ihm das Herz gebrochen“, „eine unglückliche Ehe“ oder „eine unglückliche Anlage“.

Die Gründe, warum sich jemand unglücklich fühlt, können sehr unterschiedlich sein und sind oft subjektiv. Auch die Äußerungsformen des Unglücklichseins unterscheiden sich stark.

Der Volksglaube kennt zahlreiche Vorzeichen (omina) eines Unglücks, etwa, wenn einem eine Katze den Weg kreuzt oder ein Spiegel zerbricht. In manchen Gesellschaften wurden oder werden die Geburt einer Tochter[2] oder eines Albinos als „Unglück“ angesehen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Unglück – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  Wikiquote: Unglück – Zitate

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.zeno.org/Adelung-1793/A/Ungl%C3%BCck,+das
  2. Renate Syed, Ein Unglück ist die Tochter. Zur Diskriminierung des Mädchens im alten und im heutigen Indien, Harrassowitz, Wiesbaden 2001, ISBN 978-3447043342