Unionhilfswerk

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Unionhilfswerk
(Unionhilfswerk Berlin)
Unionhilfswerk logo.svg
Zweck: Förderung hilfsbedürftiger Personen
Vorsitz: Dr. Thomas Georgi (Landesvorsitzender des Unionhilfswerk Landesverband Berlin e. V.)
Gründungsdatum: 1946
Sitz: Berlin
Website: www.unionhilfswerk.de

Die Unionhilfswerk (UHW) ist ein CDU naher[1] Träger der freien Wohlfahrtspflege mit Sitz in Berlin. Der Träger gibt an, aus christlicher und sozialer Verantwortung Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unionshilfswerk wurde 1946 von christlich und sozial engagierten Frauen und Männern um die Christdemokraten Jakob Kaiser und Ernst Lemmer angesichts von Not und Elend der Nachkriegszeit in Berlin gegründet.[2][3]

2004 wurde die Unionhilfswerk-Stiftung gegründet die sich als Förderstiftung in ihrem Wirken auf die Hospizarbeit/palliative Geriatrie sowie die Mobilität von Menschen mit Behinderung konzentriert. Seit 2006 verleiht sie den Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis. Zum Unionhilfswerk gehört die Union Sozialer Einrichtungen gGmbH (USE) als gemeinnützige Tochtergesellschaft. Das Unionhilfswerk hat seit 1997 seine Zentrale im Ernst-Lemmer-Haus in der Richard-Sorge-Straße im Berliner Bezirk Friedrichshain.

Das Unionhilfswerk ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er umfasst nach eigenen Angaben mehr als 130 Einrichtungen, Dienste und Projekte. Die circa 2.800 Mitarbeiter, die in sechs Schwerpunkt-Gesellschaften unter dem Dach der Unternehmensstiftung Stiftung Unionhilfswerk Berlin tätig sind, arbeiten insbesondere im Bereich der Behindertenfürsorge, der ambulanten Psychiatrie sowie ambulanten beziehungsweise stationären Betreuung Pflegebedürftiger. Darüber hinaus zählen Einrichtungen für Flüchtlinge, Kindertagesstätten, Projekte für Obdachlose und Flüchtlinge sowie Beratungsstellen zu den Angeboten des Unternehmensverbundes.

Die Mitarbeiter gestalten in 18 Bezirksverbänden und drei Interessengemeinschaften des Unionhilfswerk Landesverband Berlin e. V. ein Veranstaltungs- und Informationsangebot vorwiegend für ältere Menschen.

Union Sozialer Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Tochter des Unionhilfswerk ist die Union Sozialer Einrichtungen (USE) gGmbH. Sie ist eine Werkstatt für vorrangig geistig und psychisch behinderte Menschen (WfbM) mit 218 Mitarbeitern und etwa 700 behinderten Menschen. Die 700 betreuten behinderten Menschen verteilen sich auf 226 Teilnehmer im Berufsbildungsbereich und 477 Teilnehmer im Arbeitsbereich. Sie hat ihren Stammsitz in Berlin-Gesundbrunnen, ihr Tätigkeitsbereich umfasst Berlin und Brandenburg. Die USE ist Unterzeichnerin der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.[4] und wie das Unionshilfswerk Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Preis der Unionhilfswerk-Stiftung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Unionhilfswerk-Stiftung vergibt seit 2006 den Richard-von-Weizsäcker-Journalistenpreis der zu Ehren des 2015 verstorbenen Politikers Richard von Weizsäcker für journalistische Beiträge vergeben wird, die sich in besonderer Art und Weise mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzen.

Der Preis der Unionhilfswerk-Stiftung mit Sitz in Berlin wird alle zwei Jahre durch eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz des früheren EKD-Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber verliehen. Er ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert: für den 1. Preis 5.000 Euro, für den 2. Preis 3.000 Euro und für den 3. Preis 2.000 Euro.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesvorsitzender Dr. Thomas Georgi ist seit 1991 Mitglied des UNIONHILFSWERK. Der Facharzt für Allgemeinmedizin koordinierte als Beisitzer die Zusammenarbeit mit der CDU Berlin, besonders im Bereich Gesundheit und Soziales.
  2. Unionhilfswerk Landesverband Berlin e.V.
  3. Geschichte Unionhilfswerk
  4. www.transparency.de

Koordinaten: 52° 31′ 12,3″ N, 13° 26′ 51,9″ O