Universalismus (Religionswissenschaft)

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Universalismus ist die Eigenschaft einer Religion, für jeden offen zu sein, ohne Rücksicht auf die ethnische Abstammung.

Oft wird darunter auch die Hinführung des Universums zu einem Zustand der Harmonie am Ende der Zeit verstanden, je nach Religion in völlig unterschiedlicher Ausprägung und nach einem anders gestalteten Prozess. Auch die christliche Lehre der Apokatastasis bzw. Allaussöhnung wird manchmal mit "Aussöhnung des Universums" gleichgesetzt und so als christlicher Universalismus bezeichnet. Religiöser Pluralismus geht davon aus, dass jede Religion einen Weg zur Erlösung und zur richtigen Beziehung mit dem Göttlichen hat, das damit allen Menschen offensteht. Ansatzweise kann dies auch in der Bewegung der Ökumene erkannt werden.

Basierend auf den Gedanken des christlichen Universalismus entstand ab dem 18. Jahrhundert in Nordamerika die Universalist Church of America, die sich im 20. Jahrhundert mit den Unitariern zur Unitarian Universalist Association zusammengeschlossen hat. Die heutige Unitarian Universalist Association hat sich inzwischen jedoch von ihren christlichen Wurzeln gelöst.