Ursula Eicker

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Ursula Eicker (* 1963 in Aachen) ist eine deutsche Physikerin und Hochschullehrerin an der Hochschule für Technik Stuttgart.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eicker wuchs in Bochum auf und wollte ursprünglich nach ihrem Abitur Gitarristin werden. Nach dem Abitur entschied sie sich jedoch für das Studium der Physik, das sie an die Universitäten in Mainz und Berlin führte. Dort spezialisierte sie sich auf die Festkörperphysik. Nach Abschluss des Studiums wechselte sie an die Heriot-Watt University, wo sie 1989 mit einer Arbeit über Optical studies of amorphous silicon alloys for optoelectronic and photovoltaic devices promovierte. Anschließend zog sie nach Paris, wo sie zwei Jahre lang in einem Unternehmen angestellt war und sich dort mit Silizium-Beschichtungen von Solarzellen beschäftigte.

Nach einem Aufenthalt als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg wurde sie im Alter von 29 Jahren zur Professorin für Bauphysik an die Hochschule für Technik in Stuttgart berufen, wo sie bis heute beschäftigt ist. Sie ist dort zugleich Dekan für den Master-Studiengang „Sustainable Energy Competence“ und Leiterin des „Instituts für angewandte Forschung“.

Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u. a. die Licht- und Solartechnik, Solarthermie und Solare Klimatisierung sowie Gebäudesimulationen und Gebäudeautomation.[1]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ursula Eicker, Energy Efficient Buildings with Solar and Geothermal Resources, Wiley (New York) 2014, ISBN 978-1-11-835224-3.
  • Ursula Eicker, Solare Technologien für Gebäude : Grundlagen und Praxisbeispiele, 2. vollständig überarbeitete Auflage, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-8348-1281-0.
  • Ursula Eicker, Low Energy Cooling for Sustainable Buildings, Wiley (New York) 2009, ISBN 978-0-470-69744-3.
  • Ursula Eicker, Solar technologies for buildings, Wiley 2003, ISBN 978-0-471-48637-4.
  • Ursula Eicker, Optical studies of amorphous silicon alloys for optoelectronic and photovoltaic devices, Ph.D. Thesis 1989.

Artikel in wissenschaftlichen Fachzeitschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Prof. Dr. Ursula Eicker. Internetseite der Hochschule für Technik Stuttgart. Abgerufen am 24. März 2015.