Ursula Frohne

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ursula Anna Frohne (* 4. September 1958 in Stadtlohn)[1] ist eine Professorin für Kunstgeschichte.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frohne studierte Kunstgeschichte, Niederlandistik und Kommunikationswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Freien Universität Berlin. 1993 promovierte sie in Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. 1995–2002 war sie Hauptkuratorin am Museum für Neue Kunst und Lehrbeauftragte an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. 2002 wurde sie als Professorin für History of Art an die International University Bremen (heute Jacobs University Bremen) berufen, 2006–2015 war sie Professorin für Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts an der Universität zu Köln.[2] 2014 erhielt sie den Leo Spitzer-Preis der Universität zu Köln.[3]

Seit Oktober 2015 ist Frohne Professorin für Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt „Moderne“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.[2]

Frohne ist eine der vier Herausgeberinnen der Zeitschrift für Kunstgeschichte.[4]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ursula Frohne, Maler und Millionäre – Erfolg als Inszenierung. Künstler in New York seit dem 19. Jahrhundert, Dresden: Verlag der Kunst 2000.

Herausgeberin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ursula Frohne, Marianne Wagner (Hg.), Public Matters. Dokumente und Debatten aus dem Skulptur Projekte Archiv | Public Matters. Documents and Debates from the Sculpture Projects Archive, Köln: Buchhandlung Walther König (erscheint im November 2019).
  • Anne Thurmann-Jajes, Ursula Frohne, Jee-Hae Kim et al. (Hg.), Radio as Art. Concepts, Spaces, Practices, Bielefeld: transcript (erscheint im August 2019).
  • Ursula Frohne, Lilian Haberer, Annette Urban (Hg.), Display | Dispositiv Ästhetische Ordnungen, München: Wilhelm Fink Verlag 2019.
  • Barbara Engelbach und Ursula Frohne (Hg.), Sigmar Polke. Film und Kunst / Film and Art, Köln: Buchhandlung Walther König 2016.
  • Ursula Frohne und Lilian Haberer (Hg.), Kinematographische Räume. Installationsästhetik in Film und Kunst, München: Wilhelm Fink Verlag 2012.

Artikel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Radio as a 'Minor' Art Practice“ in: Anne Thurmann-Jajes, Ursula Frohne, Jee-Hae Kim et al. (Hg.), Radio as Art. Concepts, Spaces, Practices, Bielefeld: transcript 2019, S. 127–158.
  • „Situative Displays eines Kinos ‚im erweiterten Feld’“, in: Ursula Frohne, Lilian Haberer, Annette Urban (Hg.), Display | Dispositiv Ästhetische Ordnungen, München: Wilhelm Fink Verlag 2018, S. 101–138.
  • „Plastische Potenzialität des Fotografischen“ | "The Sculptural Potentiality of The Photographic", in: FOTOFINISH, Jubiläumsausstellung der DZ Bank Kunstsammlung, Frankfurt am Main, 2018, S. 221–293 | S. 295–310.
  • „Die USA in Vietnam und die Kritik der Kunst“ (gemeinsam mit Christian Katti), in: Andreas Beitin und Eckhart Gillen (Hg.), Flashes of the Future, Die Kunst der 1968er oder die Macht der Ohnmächtigen, Bonn: Bundeszentrale für Politische Bildung, 2018, S. 138–168.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frohne, Ursula Anna. In: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender Online. De Gruyter. Abgerufen am 15. Juni 2019.
  2. a b Prof. Dr. Ursula Frohne am Institut für Kunstgeschichte
  3. Universität zu Köln: Leo-Spitzer-Preise
  4. Institut für Kunstgeschichte: Zeitschrift für Kunstgeschichte