VR-Bank Ostalb

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Logo der Genossenschaftsbanken  VR-Bank Ostalb eG
Hauptstelle VR-Bank Ostalb eG
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Aalen
Rechtsform Eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 614 901 50[1]
BIC GENO DES1 AAV[1]
Gründung Februar/März 1868
Verband Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V., Karlsruhe
Website www.vrbank-ostalb.de
Geschäftsdaten 2017[2]
Bilanzsumme 1.742 Mio. Euro
Einlagen 1.281 Mio. Euro
Kundenkredite 1.131 Mio. Euro
Mitarbeiter 375
Geschäftsstellen 37
Mitglieder 54.223
Leitung
Vorstand Hans-Peter Weber, Vorsitzender;
Kurt Abele, stv. Vorsitzender,
Ralf Baumbusch,
Olaf Hepfer
Aufsichtsrat Claus Albrecht, Vorsitzender
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland

Die VR-Bank Ostalb eG ist ein Kreditinstitut in Baden-Württemberg. Die Bank entstand im Jahre 2017 aus der VR-Bank Aalen eG Volksbank Raiffeisenbank und der Volksbank Schwäbisch Gmünd eG.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. März 1868 wurde die Gewerbebank Aalen gegründet. Sie baute auf den Gedanken der Selbsthilfe, der Selbstverantwortung und der Selbstverwaltung von Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen. 1891 beschloss die Gewerbebank Aalen die Umwandlung von der eGmuH in die eGmbH. 1921 wurde eine erste Agentur in Wasseralfingen und 1931 eine weitere Agentur in Lauchheim eröffnet. Als 1943 das 75. Jubiläum hätte gefeiert werden können, waren die schweren Folgen des sich ständig ausweitenden Krieges überall zu spüren. Die Volksbank richtete deshalb den „Volkssparverein Ostalb e.V.“ ein. Zusammen mit den benachbarten Volksbanken in Ellwangen, Giengen und Heidenheim wurde dieser Volkssparverein 1951 als Gewinnsparverein gegründet. Ergänzend zu den bestehenden Zweigstellen in Wasseralfingen, Lauchheim, Unterkochen und Oberkochen wurden 1961 weitere Zweigstellen in Bopfingen und Neresheim errichtet.

Zur Ausschaltung des innergenossenschaftlichen Wettbewerbs und zur Bündelung der Kräfte beschloss die Genossenschaftsbank Lauchheim 1970 mit der Aalener Volksbank zu fusionieren. 1971 erfolgte die Gründung der Aalener Immobiliengesellschaft als Tochterunternehmen. 1984 verzeichnete die Bank ihren 10.000sten Genossen. Durch weitere Zusammenschlüsse 1991 und 1992 stieg die Bilanzsumme zum Jahresende 1992 auf eine Milliarde Deutsche Mark. 2001 erfolgte der Zusammenschluss der Aalener Volksbank, der Raiffeisenbank Aalen-Unterrombach, der Raiffeisenbank Dewangen, der Raiffeisenbank Essingen, der Raiffeisenbank Härtsfeld und der Wasseralfinger Bank zur VR-Bank Aalen eG.

Die VR-Bank Ostalb eG ist im Juli 2017 aus den beiden Genossenschaftsbanken VR-Bank Aalen eG Volksbank Raiffeisenbank und Volksbank Schwäbisch Gmünd eG entstanden.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die VR-Bank Ostalb eG bietet zwei Ausbildungen an: Die Berufsausbildung zum Bankkaufmann oder das Studium zum Bachelor of Arts im Studienbereich Wirtschaft, Studiengang BWL-Bank an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2017

Koordinaten: 48° 50′ 23,4″ N, 10° 5′ 42,3″ O