Veit Flehinger

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Veit Flehinger (* 12. Juli 1769 in Flehingen; † 25. Dezember 1854 in Bretten) war ein deutscher Bezirksrabbiner in Baden.

Veit Flehinger war der Sohn des Rabbiners Isak Flehinger und seiner Frau Kela. Er absolvierte ein Talmudstudium in Mainz und Mannheim und wurde danach vom Oberlandesrabbiner Tia Weil ordiniert. Bis 1807 blieb er Privatier, da er ausreichend Vermögen hatte, und war Bezirksältester der jüdischen Einwohner im Amtsbezirk Bretten. Ab 1807 wurde er inoffiziell und ab Dezember 1821 offiziell als Rabbiner in Bretten angestellt. Mit Einführung der Bezirksrabbinate in Baden wurde er 1827 Bezirksrabbiner für das Bezirksrabbinat Bretten. Dieses Amt füllte er bis zu seinem Tod 1854 aus.

Literatur[Bearbeiten]

  • Carsten Wilke: Biographisches Handbuch der Rabbiner, Teil 1, Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781−1871, Bd. 1, München 2002, ISBN 3-598-24871-7, S. 313