Verbraucherportal VIS Bayern

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Logo Verbraucherportal VIS Bayern

Das 2001 entstandene Verbraucherportal vis.bayern.de ist ein internetbasiertes Informationssystem, welches als Gemeinschaftsprojekt von mehreren bayerischen Ministerien betrieben wird. Es dient der Information der Bevölkerung vorrangig durch Fachleute beim Freistaat Bayern, unterstützt und ergänzt durch Verbraucherverbände. Durch Informationen über das Für und Wider, Vor- und Nachteile, Gefahren und Schutzvorkehrungen soll der Einzelne in die Lage versetzt werden, selbstbestimmte Entscheidungen als Konsument zu treffen. Abgesehen von den Verbindungskosten ist die Nutzung kostenlos.

Themen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In sieben Themenrubriken finden sich derzeit (Stand Anfang 2015) ca. 630 längere Info-Artikel und Checklisten. Ergänzt werden sie durch tagesaktuelle Meldungen in den folgenden Bereichen des Verbraucherschutzes.

  • Ernährung und Lebensmittelsicherheit: Die Rubrik beschäftigt sich z. B. mit Fragen zu Fertigprodukten, E-Nummern, Energy Drinks, Smoothies, vegetarischer und veganer Ernährung.
  • Produktsicherheit und Chemikalien: Die Rubrik informiert über Produktbeschaffenheit, Qualitätsmaßstäbe und Kennzeichnungen von Produkten.
  • Markt und Recht informiert über Rechte im Wirtschaftsleben und Schutz vor unlauteren Geschäftsmethoden.
  • Finanzen und Versicherungen behandelt Themen wie ein Konto eröffnen, Geld anlegen, Kredite aufnehmen, für das Alter vorsorgen.
  • Daten und Medien informiert um die Themen mobil surfen, online einkaufen, Bilder hochladen oder Musik hören.
  • Energie: Die Rubrik beschäftigt sich mit Strom- und Gaspreisen, Smart Grids, Energieeffizienzklassen, dem Passivhaus, Spartipps.
  • Nachhaltiger Konsum: Fragen zum Produktionsprozess, zu Arbeitsbedingungen, ökologischen Folgen, Regionalität und Handelswegen werden hier beantwortet.

Mitwirkende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inhaltlich gefüllt wird das VIS Bayern über ein Netzwerk von staatlichen Behörden aus Bayern zusammen mit Partnern. Es sind mehrere bayerische Ministerien beteiligt, weil auch das Themenfeld Verbraucherschutz eine große Spannweite hat. Die Herausgeberschaft liegt seit Oktober 2013 beim Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, fachlich unterstützt durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr sowie das Bayerische Staatsministerium der Justiz.

Die Verbraucherzentrale Bayern und der Verbraucherservice Bayern im Katholischen Deutschen Frauenbund sind Partner des Verbraucherportals Bayern, weil sie staatlich gefördert die individuelle Beratung der Bürger sicherstellen. Es bestehen auch Kooperationen mit der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, der Initiative D21 sowie der Verbraucher Initiative e. V. Das Bayerische Verbraucherportal ist auf Verbrauchermessen mit einem eigenen Infoterminal vertreten.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Portal: Verbraucherschutz – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Verbraucherschutz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]